Zeit für dich – achtsame Bewegungen

Achtsame Bewegungen – hast du schon mal davon gehört?

Bei achtsamen Bewegungen, geht es in erster Linie darum, die Bewegungen bewusst auszuführen und vor allem langsam und mit Genuss.

Und weißt du, wo du das ganz intuitiv schon immer machst?
Wenn du dich morgens genüsslich im Bett dehnst und streckst, nachdem du aufgewacht bist.

Tust du nicht? Na dann aber bitte ab morgen!

Achtsame Bewegungen sollen DIR gut tun.
Haben eher etwas von genüsslich räkeln, strecken und dehnen, auf keinen Fall etwas von Höchstleistung.
Ich habe dir hier im Bild einmal ein paar Möglichkeiten als Grafik festgehalten.

Es sind Bewegungen, die du liebevoll mit deinem Körper machst. Von denen du intuitiv weißt, dass sie dir gut tun.

Wer dehnt und streckt sich nicht mal ausgiebig, nach einer langen Autofahrt oder wenn er länger am Schreibtisch saß?
Genau diese Bewegungen sind gemeint.
Gönne sie dir mehrfach täglich, wann immer dir danach ist.

Wenn du Lust hat, dann empfehle ich die allseits beliebte Yoga-Übung „Katze-Kuh“ zum ausprobieren.

Quelle: https://images.app.goo.gl/2GnqiRaMSkW8VtMS9

Viel Spaß und bis zum nächsten Mal.

Deine Anett

 

Out of Order – Reha abgesagt!

Der Termin bei der Fachärztin für Psychiatrie hat ergeben, dass ich meine Reha abgesagt habe.
Momentan hab ich dazu weder die körperlichen Kräfte, noch gibt meine Psyche das her.

Madame Fatigue und Herr Miesepeter haben sich mal wieder zusammen getan.

Aber mal von vorn.

Auf die Reha hab ich mich immer gefreut, war natürlich aufgeregt, aber in positivem Sinne.

Der Thüringer Wald, die Luft, Frühling. Die Klinik, die Behandlungen, das Angebot drumherum.

Jetzt ist es schon seit Wochen eine Last, gepaart mit Angst vorm Versagen.

Den Therapieplan nicht zu schaffen.

Wenig Zeit für mich zu finden.

Übers Ziel hinaus zu schießen.

Und auch eventuell an den Arzt zu geraten, der mir 2020 das ganze Theater mit der Rentenversicherung eingebrockt hat,

Heute habe ich quasi nach einem langen Gespräch mit der Ärztin, die Erlaubnis bekommen ärztlicherseits abzusagen.

Normalerweise ist das ja eher kontraproduktiv vor der Angst weg zu rennen.

Hier kommen aber Fatigue und Depression so ins Spiel, dass ich nicht rehafähig bin.

Schon die Anreise ist nicht mit Zug zu gewährleisten, weil es keine Verbindung gibt. Ganz abgesehen davon, dass ich mit dem Auto viel unbeschwerter packen kann. Aber Anreise mit Auto wären gut 2,5 Stunden Fahrt, danach bin ich dann erledigt.

Was momentan überhaupt nicht drin ist, ist ein straffer Therapieplan. Start 7 Uhr, Lymphdrainage, Wassergymnastik, Entstauungsgymnastik, Nordic Walking, Ergotherapie, Psychologe. Was halt alles so zur Reha ansteht.

Klar Haushalt, Kochen und so stehen hier nicht auf dem Programm, dass entlastet natürlich. Trotzdem ist es ja wenig zielführend dauernd Therapie abzusagen, weil ich mehr Pause benötige.

Die Krankenkasse hat problemlos und verständnisvoll den Anspruch bis Oktober verlängert. Die Klinik meldet sich nach elektronischer Meldung durch die Krankenkasse für einen neuen Termin.

Der Herr in der Krankenkasse hat sogar schon vorgeschlagen, besser ne psychosomatische Klinik zu suchen, die auch meine Lymphdrainage machen kann. Ähnliche Pläne hat meine Ärztin.

Ich hoffe einfach, dass meine Symptome sich wieder bessern und ich mit der Klinik eventuell vereinbaren kann, dass mein Plan abgesteckter festgelegt wird.

Und bis dahin – Pausen, Aufgaben reduzieren, Frühling genießen, Kraft tanken.

Zeit für dich – es ist nicht deine Aufgabe

Hast du dich im Bild in einigen Aussagen wieder erkannt?

Ich schon als ich es erstellt habe.

Bis zu meiner Krebserkrankung 2018 habe ich viel gegeben, war viel für andere da, habe Überstunden gemacht und und und. Nicht nur einmal, wurde ich enttäuscht, habe gegeben ohne Gegenleistung oder wurde gar fies enttäuscht.

Dann kam die Diagnose und ich musste aus gesundheitlichen Gründen erkennen, dass ich das vorläufig nicht mehr kann. Ich musste mich um mich und meine Genesung kümmern.

Aus dem vorläufig ist ein dauerhaft geworden. Aber nicht, weil ich es nicht mehr kann, sondern weil ich es einfach nicht möchte.

Ich mag Harmonie um mich herum, aber ich kann nicht immer dafür sorgen, dass sie sich einstellt. Manchmal ist es dann nötig, den Harmoniestörer zu entfernen oder genau zu überlegen ob man nicht vielleicht selbst die Situation verlässt.

Meine Bedürfnisse habe ich nur all zu oft, hinter die von anderen gestellt. Kräfte verbraucht für Menschen, die meine Hilfe eher ausgenutzt haben. Heute überlege ich genau, was und ob ich das wirklich tun will. Ob es gut für mich ist oder mir Energie raubt.

ICH stehe an erster Stelle – was nicht egoistisch gemeint ist. Aber, wenn ich keine Kraft mehr hab, mich mit mir nicht wohlfühle, dann kann ich auch nicht da sein für meine Familie, für mein Ehrenamt oder andere Aufgaben. Und dafür stelle ich meine Wünsche auch nicht mehr hintenan. Ich wäge ab und entscheide oft zu meinem Wohl.

Und wer mich privat kennt, weiß, dass ich trotzdem noch oft und viel für andere da bin ….

Mir hat mal jemand gesagt „Wenn es deine Nerven kostet, dann ist es zu teuer!“ und daran erinnere ich mich oft.  Vielleicht auch ein Spruch für dich?

Eure Anett

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Zeit für dich – du darfst stolz auf dich sein

Du darfst stolz auf dich sein!

In den letzten Wochen und auch in meiner Rauhnachts Begleitung habe ich wieder einmal erfahren müssen, dass einige von uns sich sehr klein machen.

Eigenlob stinkt!

Auf sich selbst stolz zu sein, ist egoistisch!

Das  haben auch andere vor mir schon geschafft!

Kann schon sein, dass andere das vor dir auch geschafft haben, aber woher weißt du, was es sie für Anstrengung gekostet hat? Und woher weißt du, dass sie nicht stolz sind auf sich?

Natürlich darfst du zurück blicken und dir selbst mal auf die Schulter klopfen. Es gibt mit Sicherheit so vieles, was du geschafft hast, alleine oder mit Unterstützung.

Selbst, wenn es sich nicht um Abschlüsse, Siege oder andere Dinge handelt, wo man von anderen Menschen Bewunderung erhält, darfst du stolz sein!

Wenn  du deine Grenzen setzt und sie auch meist einhalten kannst, wenn du um Hilfe bittest, wenn du du trotz aller Schwierigkeiten nicht aufgegeben hast, auch da darfst stolz auf dich sein.

Vergleiche dich nicht mit anderen!

Für dich war es vielleicht schwer, für dich war es eine Meisterleistung – niemand von außen kann wirklich sehen, was es dich alles gekostet haben mag.

Also sei nicht mehr so hart mit dir selbst, sei stolz auf dich.

 

Wie immer, bin ich natürlich neugierig auf was du so stolz bist. Antworte mir gerne in den Kommentaren.

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