Fliegen mit verklebten Federn – der Albatross in dir

Kennst du das?

Du bist mit der Therapie fertig und wirst quasi aus der Waschmaschine von Behandlungen, Terminen ect. wieder ausgespuckt. Du siehst wieder halbwegs fit aus, darfst dich als wahrscheinlich sogar als krebsfrei bezeichnen und trotzdem ist nicht alles gut.

Du startest in dein „neues“ Leben wie ein Albatros, der läuft und läuft und läuft und doch nicht oder nur sehr schwerfällig vom Fleck kommt.

Genau diese verflixte dritte Phase beschreibt Nella Rausch in ihrem Buch „Fliegen mit verklebten Federn“

Ich habe es kürzlich gelesen und möchte hier eine klare Empfehlung von Herzen abgeben.

Es gibt etliche Krebsratgeber, Bücher über den eigenen Weg mit und nach dem Krebs, Romane und was weiß ich nicht alles.

Aber es gibt kein Buch dieser Art!

Es spricht das an, was dich gerade umtreibt oder es dir schwer macht. Erschöpfung, Antriebslosigkeit, die Frage nach dem wie weiter oder sogar nach dem Sinn des Lebens und das teils fordernde Umfeld, den Wiedereinstieg in den Job und vieles mehr.

Nella nimmt dich mit aus eigener Erfahrung heraus und zeigt dir Wege und Tools aus dieser Phase. Dabei geht es offen und ehrlich um die Angst, dass der Krebs wieder kommt, um loslassen, um bewusster Leben und auch um neue Routinen oder Wege.

Zu Wort kommen auch Experten, die ihrerseits wertvolle alltagstaugliche Tipps parat haben und zur Verfügung stellen.

Mir selbst hat genau diese Buch gefehlt, als Betroffene und auch als ehrenamtlich Tätige in der Krebsselbsthilfe. Das Gefühl, das etwas falsch ist mit mir, sondern das es soooo vielen genauso ergeht. Und die Erkenntnis, dass leider nicht nur mir davon von ärztlicher Seite nichts gesagt wurde.

Über diese Zeit und den Umgang damit erfährst du eigentlich nur in Selbsthilfegruppen, im Gespräch mit Betroffenen oder in einer guten Rehaklinik.

Deswegen gibt es von mir die Empfehlung für diese Buch, nicht weil Nella und ich uns schon einige Jährchen kennen, sondern weil ihr ein Werk gelungen ist, das Betroffene, Angehörige und Fachpersonal gleichermaßen gut gebrauchen können, um endlich Verständnis zu erfahren.

Das Buch gibt es bei BoD Selfpublishing ISBN: 9783819293955 oder Amazon.

Wenn du eine persönliche Widmung möchtest, dann gern direkt auf Nellas Website bestellen.

 

Ich hab mein Buch wie immer selbst gekauft und bezahlt.

Lesenacht meets Leseecke

Kennt ihr dieses Gefühl? Im Schrank stehen so viele ungelesene Bücher, die Wunschliste wächst und wächst – und trotzdem rennt man durchs Leben wie der Hase aus Alice im Wunderland, mit dem ständigen Ruf im Kopf: „Keine Zeit, keine Zeit!“

Wenn ich ehrlich bin, liegen bei mir gerade drei angefangene Bücher auf dem Couchtisch. Dazu noch ein weiteres zum Schwedischlernen. Sie schauen mich jeden Tag ein bisschen vorwurfsvoll an. Und doch komme ich kaum voran. Die Lust ist da, die Bücher sind da – nur die Energie fehlt oft.

Vor ein paar Tagen bin ich beim Durchscrollen meiner abonnierten Blogs wieder bei Moira hängen geblieben. Sie veranstaltet schon seit einiger Zeit einen Leseabend. Kein großes Event, kein Druck – einfach ein fester Termin mit sich selbst. Meist freitagabends ab 19 oder 20 Uhr. Man verabredet sich mit dem eigenen Buch und liest so weit, wie es eben geht. Nicht mehr, nicht weniger.

Ganz so heroisch wie Moira möchte (und kann) ich als Fatigue‑Patient nicht sein. Das angefangene Buch in einem Rutsch beenden und direkt das nächste anfangen. Das ist für mich nicht realistisch. Bücher dürfen bei mir nachwirken. Manchmal brauchen sie Ruhe, manchmal brauche ich sie. Und das ist okay.

Moira beantwortet an diesen Abenden ein paar simple Fragen, die mir erstaunlich gut gefallen:
Worum geht es gerade?
Wie fühlt sich das Buch im Moment an?
Was ist mein Ziel für heute – auch wenn es nur ein paar Seiten sind?

Das passt eigentlich perfekt zu meiner Leseecke, in der ich Bücher vorstelle und rezensiere. Deshalb möchte ich diese Lesenacht auch bei mir einziehen lassen – als festes, aber sanftes Format. Ohne Leistungsdruck. Ohne Muss. Ganz egal, ob Papierbuch oder E‑Book. Hauptsache lesen. Hauptsache Zeit für Geschichten.

Vielleicht habt ihr ja Lust, euch anzuschließen.
Ganz leise. Ganz in eurem Tempo.

Machst du mit?

Schwedenträume und Schokoladenzauber

Dieser Roman ist wie eine Tasse heiße Schonolade an einem verschneiten Nachmittag: wohltuend, zart und voller kleiner Momente, die das Herz wärmen.
Gerade in der Winterzeit genau das Richtige!

Dieser Roman ist wie eine Tasse heiße Schokolade: voller kleiner Momente, die das Herz wärmen.
Gerade in der Winterzeit genau das Richtige!

Und er erinnert einfach so sehr an Schweden.

Die Autorin Hanna Blixt entführt uns in den Ort Leksand in Schweden, wo die Stille des Winters und der Duft von Schokolade eine Atmosphäre schaffen, die man am liebsten einatmen möchte.

Hilmas Reise ist ein Neuanfang — nicht dramatisch, sondern leise, ehrlich und zutiefst menschlich.
Ihre Zweifel, ihre Sehnsucht nach Ruhe und ihr Mut, etwas Neues zu wagen, machen sie zu einer Figur, in der man sich wiederfinden kann.


Besonders berührend fand ich die Beschreibung der Umgebung – Der gefrorene See, das kleine Café, die warmen Lichter — alles scheint mitzuschwingen und miteinander zusammen zu hängen.

Und dann noch eine Liebesgeschichte nicht kitschig, sondern authentisch.

Der Roman lädt dazu ein, an die Magie von Neuanfängen zu glauben — an die Kraft kleiner Orte, an die Wärme fremder Menschen und an die Möglichkeit, dass das Leben manchmal genau dort auf uns wartet, wo wir es am wenigsten erwarten.

Ein Buch zum Einkuscheln, zum Durchatmen, zum Träumen.

Und natürlich machen wir 2026 in Leksand Station ….

Danke Peggy ♥️

Momente dazwischen – Geschichten vom Ende des Weges

Mich hat das Buch erreicht, als ich gerade um meine Freundin Beate trauerte und es auch noch tue. Ich habe das Buch an einem Abend fertig gelesen. Es hat mich quasi hineingezogen.

In 10 Geschichten beschreibt meine Freundin Antje Mögling, tätig als Psychologin auf der Palliativstation, Wege der letzten Wochen und Tage, was die Menschen denken, über was sie sprechen und was am Ende bleibt.

Die Idee mit dem Licht als etwas das von jedem der beschriebenen Menschen bleibt, ist wunderschön.

Von jedem von uns bleibt etwas und für jeden Hinterbliebenen etwas anderes, eigenes, individuelles. Für einen der Regenbogen, für andere vielleicht die Kirsche auf der Torte.

Das Leben hat viele Facetten, viele Möglichkeiten gelebt zu werden.
Es ist immer individuell und andere müssen es nicht verstehen. Und so individuell das Leben ist, so individuell ist auch das Sterben und das was bleibt.

Ich danke Antje, dass ich mich zu den Erstlesern zählen darf und über das Buch auch Einblicke zu ihr gewonnen habe. Es sind Geschichten aus verschiedene Phasen ihrer Tätigkeit als Psychologin und auch aus verschiedenen Phasen ihres Lebens. 

Mutig sich so zu zeigen, eben die Antje die ich kenne, die ihren Weg geht.

Das Buch erhaltet ihr aktuell nur über Amazon.

 

Und Beate?

Ich habe meinen Balkon bepflanzt zwei Tage nach ihrem Tod und damit das getan, was sie sich bei unserem letzten Treffen gewünscht hat.

Das Leben genießen, den Kopf nicht in den Sand stecken und vor allem weiter machen, nicht stehen bleiben. 

Beate ist mein warmes, umarmendes Licht, so wie sie war – warmherzig und liebenswert.

 

 

Kreativität in der Trauer

Meine Freundin und Psychologin Antje Mögling hat ein Buch geschrieben.

„Wenn Worte fehlen – ein kreatives Begleitbuch in Zeiten der Trauer„

Ich kenne Antje schon seit Ende der 1990er/Anfang 2000er – gemeinsam mal mehr oder weniger verbunden schippern wir durchs Leben und treffen immer wieder aufeinander.

Antje war meine Heilpraktikerin für den Kinderwunsch, mein Ratgeber für das Scheidungskind, meine psychologische Freundin während meiner Krebserkrankung. Wir gärtnern beide, unsere Söhne gingen gemeinsam zur Schule, wir sind kreativ und tanzen, jede auf ihre Art, gerne aus der Reihe.

In all den Jahren hat Antje sich stetig weitergebildet und entwickelt und ist inzwischen Psychologin und Psychoonkologin in der Onkologie und auf Palliativ Station.

Antje ist kreativ. Mit Aquarell, mit Kreide und Acryl. Was liegt da näher als sich auch mit Kunsttherapie zu befassen?

Daraus ist Antjes erstes Buch entstanden.

Kunsttherapie in Zeiten der Trauer

Trauer ist nicht nur schwarz!

Trauer ist vielfältig, bunt, schattiert, in Farbabstufungen oder wild kombiniert. Trauer kann ein Bild, ein Brief und so vieles mehr sein.

Mittels Kunsttherapie und Psychologie lassen sich viele Wege finden mit der Trauer umzugehen, sie auszudrücken, sich gut um sich zu kümmern und den Weg in das Leben danach zu finden.

Das Buch ist keineswegs ein reines Kunsttherapie Werk.

Antje ist es gelungen verschiedene Möglichkeiten anzubieten, anschaulich darzustellen und dem Leser so zu ermöglichen, das zu finden, was gut tut.

Das Buch richtet sich an Trauernde, an Menschen die mit Tod und Trauer täglich arbeiten, an Menschen aus der Krebsselbsthilfe so wie ich und natürlich an jeden den es interessiert.

Das Buch hilft, sich mit seinen Emotionen auseinander zu setzen und sich sichtbar zu machen, Erinnerungen zu schaffen und den Weg in die Zeit nach der akuten Trauer zu bahnen.

Dafür muss man kein Künstler sein!

Lesenswert und empfehlenswert wie ich finde.

Aktuell ist das Buch nur bei Amazon zu erhalten;

https://www.amazon.de/dp/B0F1LKBZDS

Rezension ohne Auftrag, aber von Herzen.

Das Erbe der Rauhnächte

Bei der Vorbereitung der Rauhnachtsbegleitung 2024/2025 habe ich einige Reportagen zum Thema geschaut und dabei „Bekanntschaft“ mit Birgit Jäckel gemacht.

Sie ist studierte Archäologin und Autorin und hat ihr Wissen und ihre Forschungen zu einem Fantasy Roman mit zwei Handlungssträngen zusammengeführt.

Da haben wir Sophie, die alleine mit einem Hund in einer kleinen Hütte weit außerhalb lebt und ein Geheimnis hütet an dem sie schwer trägt.

Und wir haben Ruprecht, ein kranker alter Mann, den Sophie bei sich aufnimmt und pflegt. Als Dank für die Pflege erzählt Ruprecht Sophie seine Geschichte.

Die Erzählung katapultiert den Leser zurück ins 16. Jahrhundert, Zeit der Reformation, und beginnt bald mit der Gegenwart und Sophies Leben zu verschmelzen.

Sophie, die den Zauber der weihnachtlichen Zeit liebt, glaubt nicht an Wunder. Doch Wunder geschehen, auch in ihrem Leben…

Das Buch handelt vom Guten und Bösen, vom Glauben und Aberglauben, von der mystischen Zeit zwischen den Jahren und einer großen Liebe.

Die Geschichte von Knecht Ruprecht wird hier einmal ganz anders erzählt. Ein Roman, der historische und fantastische Elemente gekonnt miteinander vereint, der den Leser mit seinen zwei Handlungssträngen nicht überfordert und so bildlich geschrieben ist, dass es einen geradezu in das Buch hineinzieht.

Na ja vielleicht ist es ja auch Perchta, die einen da lockt?

Wer weiß das schon?

Das Buch ist erhältich als Print- und e-Book Version überall da wo es Bücher gibt.

 

Annas Blut

Annas Blut – ein Roman von Annette Mertens

Was ist, wenn nur Alleinsein Leben retten kann?

Annette Mertens berichtet uns von Anna, der lebenslustigen Wettermoderatorin, die die Diagnose Blutkrebs erhält.

Gemeinsam mit Anna ging ich durch die Zeit der Diagnostik und die Zeit der Chemotherapie bis hin zur Knochenmarktransplantation und Entlassung nach Hause.

Obwohl ich selbst an einem völlig anderem Krebs erkrankt war, konnte ich so sehr mit Anna mitfühlen bzw. habe mich so oft in Anna wieder erkannt.

Diese Idee von „ich mache jetzt die Therapie und dann ist alles wieder gut“ bis zu dem Punkt wo Anna genau wie ich erkennt, nichts ist mehr wie früher und will ich eigentlich das Früher zurück?

Anna hat eine ganz besondere Therapeutin gefunden – Lola eine verletzte und verstörte Hündin, die Anna bei sich aufnimmt und pflegt und die dazu führt, das so manches in Annas Leben eine neue Richtung einschlägt.

Annette ist ein Buch gelungen, das nicht vor medizinischen Fachworten und Abläufen strotzt, vielmehr ist man an Annas Seelenleben und ihrer Veränderung beteiligt.

Annette, selbst schon einmal an Blutkrebs erkrankt,  hat dieses Buch geschrieben als Mutmacher. Auch wenn es noch so aussichtslos erscheinen mag, es geht irgendwie weiter, du musst nur bereit sein, dich Neuem zu öffnen. Die richtigen Menschen und hier auch Tiere werden an deiner Seite sein.

Annette und ich kennen uns aus der Krebsbubble in Social Media, aber auch als Blogger und Autorinnen und so war es mir eine besondere Ehre, dieses Buch in der Neuauflage mit neuem Cover lesen zu dürfen.

Meine Rezension erfolgt wie immer aus freien Stücken und nicht im Auftrag, aber definitiv von Herzen. Das Buch habe ich selbst erworben!

Das Buch ist erhältlich im Buchhandel mit der ISBN 978-3-7597-5006-8 oder direkt beim Books on Demand Verlag Norderstedt 

 

Wenn nicht jetzt, wan tan?

Das fragt Tutty Tran in seinem Buch.

Tutty Tran stellt sich in diesem Buch die Frage, ob er ein Rassist ist, weil er Witze über Minderheiten macht.

Was darf Comedy und was geht so gar nicht?

Sollten wir vielleicht einfach mal wieder mehr über uns selbst lachen?

Müssen wir immer so politisch korrekt sein? Oder verletzen wir vielleicht wirklich Menschen?

Schwieriges Thema, oder?

Tutty Tran, geboren 1988 in Berlin, ist der erste Stand-Up-Comedian in Deutschland mit vietnamesischen Wurzeln, der den Culture-Clash selbstironisch auf die Bühne bringt.

Tutty führt einige Beispiele auf, was für ihn Witze sind und was wirklich rassistisch oder diskriminierend wäre und das fand ich toll, denn genauso ist es!

Außerdem bezeichnet er sich selbst, als „bekanntester Reisbüger Deutschlands“ selbst betroffen von der Thematik, neben seiner Freundin als gebürtige Sächsin.

Aber Tutty Tran kann nicht nur über andere, sondern auch sich selbst lachen und das ist gut so.

Leseempfehlung von mir, wichtiges Thema humoristisch verpackt.

Ich hab viel gelacht, aber auch so manches mal drüber nachgedacht.

Der Fall Alice im Wunderland

 

Die ehrwürdige Oxforder Lewis-Carroll-Bruderschaft ist einer Sensation auf der Spur: Aus dem Tagebuch des weltberühmten Schöpfers von Alice im Wunderland ist eine bis dato verschollene Seite aufgetaucht, die Brisantes offenbart. Doch bevor die Bruderschaft den Fund veröffentlichen kann, geschehen mehrere Morde, die durch das literarische Universum von Lewis Carroll inspiriert zu sein scheinen.

Lewis Carroll, der Schöpfer von „Alice im Wunderland“ und „Alice hinter den Spiegeln“ hatte ein sehr irritierendes Hobby: Der leidenschaftliche Fotograf lichtete mit Vorliebe kleine Mädchen ab.

Auch in ihrem zweiten Fall müssen Logik-Professor Arthur Seldom und sein junger argentinischer Mathematik-Doktorand scharf kombinieren, um den rätselhaften Fall zu lösen.

 

So viel zum groben Inhalt.

 

Ich hatte reichlich Mühe mit dem Buch, kam mir stellenweise vor wie ein Erstklässler in einer Mathematik oder Logik Vorlesung in Oxford.
Immer kurz vorm Weglegen des Buches, war ich doch so gefesselt und neugierig was das Ganze nun mit Alice im Wunderland zu tun haben würde.

Verwirrend, rätselhaft ganz wie bei Alice, nur das bei mir der Hase statt „keine Zeit, keine Zeit“ eher ruft „keinen Durchblick, keinen Durchblick“.

Es ist die Kombination aus den vielen Fachbegriffen aus Logik und Mathematik, aus der Entzauberung des Autors von „Alice im Wunderland“, geht es doch um Pädophilie oder auch nicht, denn zu Zeiten Carrols herrschte ein anders Weltbild und Empfinden als heute. Den teils langatmigen und für mich zähen Schlussfolgerungen, die letztendlich zur Lösung der Mordserie führen, kann ich oft nur schwer folgen und am Ende ist auch noch der Ruf des Königshauses in Gefahr.

 

Wahrscheinlich hätte ich den ersten Band lesen müssen, um mich zurecht zu finden.


Aber auch so komme ich zu dem Schluss – Gulliero Martínez schreibt echt andere Krimis, aber die sind nicht recht was für mich.

Aber vielleicht ja für euch!

„Warum sagt mir das denn keiner?“ von Nella Rausch

 

Ein Satz, den ich aus meiner Therapiezeit nur all zu gut kenne.

Behördenkram – äh ja, wo les ich das denn mal gebündelt nach?

Arztgespräch – was sollte man als Laie darüber wissen und dafür vorbereiten?

Klinikaufenthalt – Hilfe, was packt man denn da ein?

Reha – ach komm, ich bestell am besten ein Umzugsunternehmen!

Und danach? Wie geht’s weiter?

Fragen über Fragen.

Nella hat das kompakt und leicht verständlich zusammen gefasst.

Ein Ratgeber gespickt mit wichtigen Informationen, den man je nach Fragestellung von vorn bis hinten oder nur im gewünschten Kapitel liest.

Leicht zu lesen, gut du verstehen für die Chemobrains und Gedanken in der Achterbahn, denn nichts anderes ist diese Zeit.

Und da das mit der Merkfähigkeit so ein Ding ist, gibt’s sogar Platz für Notizen.

Deswegen 100% Kaufempfehlung

• wenn es dich erwischt hat

• wenn du Angehöriger bist

• wenn du in der Selbsthilfe arbeitest

• wenn du dich für das Thema grundsätzlich interessierst

• als Mitbringsel, wenn du einen Krebsi helfen und beistehen willst.

Nella und ich kennen uns aus der Krebsblogger Bubble. Wir haben uns schon einige Male persönlich getroffen und wissen leider aus eigener Erfahrung, wovon wir schreiben und sprechen.

Es ist mir wichtig, euch dieses Buch vorzustellen, ganz unabhängig von meiner Freundschaft zu Nella!

Du findest das Buch im Buchhandel.

Außerdem auf Nellas Seite, wo es auch Podcast und Blog gibt.

Viel Spaß beim stöbern.