Eine geführte Meditation ist wie eine kleine Reise, bei der du nicht allein unterwegs bist. Jemand oder ich begleitet dich mit Worten, Bildern und sanften Impulsen, damit du leichter in die Ruhe findest. Du musst nichts wissen, nichts können, nichts vorbereiten. Du darfst einfach zuhören und dich tragen lassen.
Während einer geführten Meditation leitet meine Stimme dich Schritt für Schritt an: Sie erinnert dich daran, deinen Atem wahrzunehmen. Sie lädt dich ein, deinen Körper zu spüren. Sie führt dich in innere Bilder, in Gefühle, in Räume der Stille. Und sie holt dich am Ende wieder sanft zurück.
Geführte Meditationen sind besonders hilfreich, wenn der Geist unruhig ist oder du Schwierigkeiten hast, allein in die Stille zu finden. Die Worte geben deinem Denken eine Richtung, damit es nicht ständig abschweift.
Gleichzeitig entsteht ein Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit – du musst dich nicht „anstrengen“, sondern darfst dich einfach einlassen.
Ob im Sitzen, Liegen oder sogar im Gehen: Eine geführte Meditation schenkt dir einen Moment, in dem du dich gehalten fühlst. Einen Moment, in dem du bei dir ankommst. Einen Moment, der nur dir gehört.
Sie ist ein sanfter Einstieg in die Welt der Achtsamkeit – und für viele Menschen der erste Schritt zu mehr innerer Ruhe.
Möchtest du solche Meditationen regelmäßig erleben? Dann kannst du von mir geführte Meditationen bekommen – abgestimmt auf deine Bedürfnisse, deinen Alltag und das, was dir gerade guttut. Ob für mehr Ruhe, Klarheit, Erdung oder Leichtigkeit: Ich begleite dich gern.
Wenn du mit mir arbeiten möchtest, melde dich einfach. Gemeinsam finden wir heraus, welche Form der Meditation dich am besten unterstützt.
Die Atemmeditation ist eine der einfachsten und zugleich wirkungsvollsten Formen der Achtsamkeit. Sie braucht keine besondere Umgebung, keine Vorbereitung, keine Stille im Außen.
Alles, was du brauchst, trägst du bereits in dir: deinen Atem.
Setz dich bequem hin oder lege dich entspannt ab. Und dann beginne einfach zu beobachten.
Beobachte deinen Atem, ohne ihn zu beeinflussen. Spüre, wie sich dein Brustkorb hebt und wieder senkt. Wie sich dein Bauch ausdehnt und zurückzieht. Wie die Atemluft in dich einströmt – kühl, frisch – und wieder ausströmt – warm, weich, vertraut.
Lass deinen Atem kommen und gehen, ganz natürlich, ganz mühelos.
Manchmal wird es dabei im Kopf laut. Gedanken springen, drängen, kommentieren. Das ist vollkommen normal.
Dein Geist tut nur das, was er gewohnt ist.
Wenn du merkst, dass du abschweifst, lade ihn freundlich zurück – ohne Druck, ohne Bewertung.
Wenn deine Gedanken gar keine Ruhe geben, kannst du deinen Atem zählen:
Auf 4 einatmen 1 – 2 – 3 – 4
Auf 4 den Atem halten 1 – 2 – 3 – 4
Auf 6 ausatmen 1 – 2 – 3 – 4 – 5 – 6
Eine kurze Atempause 1 – 2 – 3 – 4
Und dann beginnt der Rhythmus von vorn. Sanft. Gleichmäßig. Tragend.
Diese kleine Atemfolge schenkt deinem Geist eine Aufgabe, damit er sich beruhigen kann. Gleichzeitig hilft sie deinem Körper, in einen ruhigeren, klareren Zustand zu finden.
Wenn du die Übung beendet hast, nimm dir einen Moment Zeit. Spüre nach.
Wie hat sich das für dich angefühlt? Konntest du deinem Atem folgen – und nicht deinen Gedanken?
Du möchtest mit mir arbeiten – vielleicht tiefer in die Meditation eintauchen, mehr Ruhe in deinen Alltag bringen oder herausfinden, welche Form der Achtsamkeit dir guttut. Dann kontaktiere mich gern. In einem ersten Gespräch schauen wir gemeinsam, wo du gerade stehst und was du brauchst.
Gemeinsam finden wir heraus, wie ich dich unterstützen kann – sanft, alltagsnah und in deinem eigenen Tempo.
Manchmal ist der Körper zu unruhig, um still zu sitzen. Manchmal kreisen die Gedanken so schnell, dass Stille eher Druck als Entlastung erzeugt.
Genau dann kann Gehmeditation ein liebevoller Weg sein, um wieder bei dir anzukommen.
Gehmeditation bedeutet, Schritt für Schritt in den Moment zurückzufinden. Du musst nichts festhalten, nichts erzwingen, nichts „richtig“ machen. Du gehst einfach – und lässt deinen Atem, deinen Rhythmus, deinen Körper den Weg bestimmen.
Es ist eine Meditation, die Bewegung erlaubt. Eine Meditation, die dich mitnimmt, statt dich zu bremsen.
Eine Meditation, die deinem unruhigen Körper Raum gibt und deinem Geist eine Aufgabe: den nächsten Schritt.
Beim Gehen spürst du, wie deine Füße den Boden berühren.
Wie sich dein Gewicht verlagert.
Wie die Luft deine Haut streift.
Wie dein Atem sich einpendelt.
Du wirst langsamer, weicher, klarer – nicht, weil du es musst, sondern weil es ganz von selbst geschieht, wenn du dich dem Gehen hingibst.
Gehmeditation ist wie ein leiser Dialog zwischen dir und der Erde: Ich bin hier. Schritt für Schritt. Atemzug für Atemzug.
Sie hilft dir, aus dem Kopf in den Körper zu kommen. Aus dem Denken ins Spüren. Aus der Unruhe in eine sanfte, natürliche Bewegung, die dich trägt.
Mini-Übung: Gehmeditation für unruhige Momente
Beginne dort, wo du gerade bist. Du brauchst keinen besonderen Ort. Ein Flur, ein Gartenweg, ein Stück Wald, ein Zimmer reichen völlig.
Nimm einen Atemzug, bevor du losgehst. Spüre deine Füße am Boden. Lass die Schultern sinken.
Setze einen ersten Schritt – bewusst. Spüre, wie der Fuß abrollt. Wie der andere folgt. Finde deinen eigenen Rhythmus.
Richte deine Aufmerksamkeit auf das Gehen.
Wie fühlt sich der Boden an
Welche Bewegungen entstehen im Körper
Wie verändert sich dein Atem
Wenn Gedanken kommen, nimm sie wahr und lass sie weiterziehen – wie Wolken, die am Himmel vorbeiziehen. Kehre sanft zu deinen Schritten zurück.
Beende die Übung bewusst. Bleib kurz stehen. Spüre nach. Vielleicht ist etwas weicher geworden. Vielleicht auch nicht. Beides ist vollkommen in Ordnung.
Meditation muss nicht immer still, sitzend oder feierlich sein. Sie kann mitten im Leben stattfinden – genau dort, wo du gerade bist.
In der Küche. Im Garten.Am Schreibtisch. Auf dem Weg zur Arbeit.
Meditation beginnt in dem Moment, in dem du voll und ganz bei dem bist, was du gerade tust.
Achtsam zu handeln bedeutet, dich nicht von Gedanken in die Zukunft ziehen zu lassen. Nicht schon beim nächsten Termin zu sein, nicht bei der übernächsten Aufgabe, nicht bei dem, was „auch noch“ erledigt werden müsste.
Es bedeutet, jetzt zu sein. In diesem Atemzug. In dieser Bewegung. In dieser Handlung.
Wenn du Kaffee zubereitest, dann spüre den Duft, höre das leise Knistern, beobachte, wie sich die Wärme ausbreitet. Wenn du arbeitest, dann widme dich dieser einen Aufgabe, ohne nebenbei gedanklich Listen zu schreiben. Wenn du im Garten bist, dann fühle die Erde, das Licht, die Ruhe, die dich trägt.
Meditation heißt: Deine Aufmerksamkeit gehört diesem einen Moment. Nicht mehr und nicht weniger.
Es ist eine liebevolle Entscheidung, dem Leben nicht hinterherzulaufen, sondern es bewusst zu berühren. Schritt für Schritt. Handlung für Handlung. Atemzug für Atemzug.
So wird Meditation zu etwas ganz Alltäglichem – zu einer Haltung, die dich erdet, klärt und stärkt, ohne dass du dafür extra Zeit freischaufeln musst. Sie wächst dort, wo du ihr Raum gibst: mitten im Tun.
Mini-Übung: Achtsamkeit im Tun
Wähle eine kleine Tätigkeit, die du heute ohnehin machst: Kaffee kochen, Zähne putzen, Geschirr abwaschen, eine Pflanze gießen, eine E-Mail schreiben.
Bevor du beginnst, halte für einen Atemzug inne. Spüre deine Füße am Boden. Lass die Schultern sinken.
Widme dich nun dieser einen Aufgabe – und nur ihr. Beobachte, was du tust:
Welche Bewegungen machst du
Welche Geräusche entstehen
Welche Gerüche, Farben oder Texturen nimmst du wahr
Wenn Gedanken abschweifen, bemerke es freundlich – ohne Bewertung – und kehre sanft zur Tätigkeit zurück.
Beende die Aufgabe bewusst. Nimm wahr, wie es sich anfühlt, etwas mit voller Präsenz getan zu haben.
Diese kleine Übung dauert oft nicht länger als eine Minute – und doch verändert sie die Qualität deines Tages.
Meditation klingt für viele nach etwas Großem, vielleicht sogar nach etwas, das man erst „lernen“ oder perfekt beherrschen muss. Doch in Wahrheit ist sie etwas ganz Einfaches. Etwas, das wir alle in uns tragen.
Etwas, das sich leise in unseren Alltag einfügen kann – zwischen zwei Atemzüge, zwischen Tür und Angel, zwischen einem Gedanken und dem nächsten.
Meditation bedeutet, für einen Moment bei sich selbst anzukommen.
Nicht stundenlang im Schneidersitz zu sitzen, sondern kurz innezuhalten. Den Atem zu spüren. Die Schultern sinken zu lassen. Den Blick nach innen zu richten, ohne etwas verändern zu müssen. Es ist wie ein kleiner Zwischenstopp, der uns daran erinnert, dass wir nicht ständig funktionieren müssen.
Meditation ist eine Einladung, die Welt für einen Augenblick weicher zu sehen.
Die Geräusche um uns herum nicht als Störung wahrzunehmen, sondern als Teil des Lebens, das uns trägt. Meditation kann im Wald stattfinden, auf dem Sofa, im Auto vor dem nächsten Termin oder morgens beim ersten Schluck Tee. Sie braucht keine besondere Ausrüstung, keine perfekte Stille, keine langen Rituale. Nur dich.
Im Kern ist Meditation eine Rückkehr zur Einfachheit.
Ein liebevolles Wiederentdecken dessen, was schon da ist: dein Atem, dein Körper, dein innerer Raum. Sie schenkt dir kleine Inseln der Ruhe, die du jederzeit betreten kannst – auch mitten im Trubel.
Und vielleicht ist das das Schönste daran: Meditation ist kein Projekt. Sie ist ein natürlicher Teil des Lebens, wenn wir ihr ein paar Atemzüge Platz machen.
Hast du schon einmal meditiert – vielleicht bewusst, vielleicht ganz nebenbei im Alltag?
Was interessiert dich an Meditation – suchst du Ruhe, Klarheit, Verbindung zu dir selbst?
Wie kann ich dich auf deinem Weg unterstützen – mit kleinen Übungen, Impulsen oder einer gemeinsamen Praxis?
Vielleicht siehst du den Yogi im Schneidersitz, völlig versunken, reglos, entrückt. Und gleich danach taucht der Gedanke auf: „Das ist nichts für mich.“
Doch genau hier beginnt etwas Neues.
Jeder kann meditieren. Jeder auf seine Weise. Jeder in seinem eigenen Rhythmus. Jeder mit dem, was er mitbringt.
Meditation ist kein Idealbild. Keine perfekte Haltung. Kein Schweigen auf Knopfdruck. Meditation ist ein Weg — und dieser Weg darf leicht sein.
Meine Aufgabe ist es, dir zu zeigen, wie du diesen Weg für dich entdecken kannst. Wie du in kleinen Momenten Ruhe findest. Wie du lernst, deinem Atem zuzuhören. Wie du spürst, dass Stille nicht leer ist, sondern voller Möglichkeiten.
Es gibt so viele Wege zu meditieren. So viele Türen, die sich öffnen können. Lass sie uns gemeinsam entdecken — Schritt für Schritt, Atemzug für Atemzug.
In dir liegt bereits alles, was du brauchst. Ich begleite dich nur dabei, es wiederzufinden.
In den nächsten Wochen werde ich dir verschiedene Meditationsarten vorstellen — sanfte, kraftvolle, spielerische, stille. Und ich werde dir zeigen, was ich unter Meditation verstehe: einen Raum, der dich stärkt, statt dich zu überfordern. Einen Moment, der dich zurück zu dir bringt.
Bleib also dran und folge mir, wenn du neugierig bist, welche Wege sich für dich öffnen können. Schritt für Schritt. Atemzug für Atemzug.
Steigen wir einmal ein in das Thema loslassen und beginnen mit dem materiellen Teil.
Während Corona haben die Leute ja angeblich, ich kenne niemanden, ausgemistet, aber wir haben 2025, die Lockdowns sind glücklicherweise Geschichte.
Was gibt es nicht alles für Methoden zum Ordnung halten, zum sortieren, für mehr Minimalismus. Kannst du natürlich nutzen, erfordert aber erst einmal Einarbeitung ins Thema und unter Umständen ein kostenpflichtiges Coaching.
Ich möchte dir hier ein paar Tipps an die Hand geben, die du einfach umsetzen kannst ohne dich erst speziell einarbeiten zu müssen. Denn sind wir mal ehrlich, wenn ich mich erst noch einlesen muss, ist der Anflug von „heute miste ich aus“ eventuell schon vorbei.
Setze dir kleine Aufgaben, also nicht das ganze Büro, sondern nur erst mal ein oder zwei Ordner. Nicht den kompletten Kleiderschrank, starte mit Socken oder Shirts.
Was wird mit den ausgemisteten Sachen passieren?
Akten schreddern
Bücher – Bücherschrank/Verkaufen
Kleidung Kleidersammlung oder verkaufen?
Deko und anderes – Tonne, spenden oder verkaufen?
Bedenke, dass du beim Verkaufen, die Sachen noch eine Weile lagern musst.
Wenn du mit Versicherungsunterlagen, Kontoauszügen und Co anfängst, informiere dich über die Aufbewahrungsfristen.
Kleiderschrank – schwieriges Thema.
Frage dich, wann du das Teil zum letzten Mal getragen hast. Länger als 1 Jahr her? Dann weg!
Du hoffst das es dir irgendwann wieder passt? Weg!
Preisschild noch dran? Weg!
Kneift, drückt, kratzt? Weg!
nur für den einen Anlass gekauft, dann nie wieder getragen? Weg!
alles was kaputt, abgetragen ist – Weg!
Badschrank/Putzschrank/Vorräte
Haltbarkeitsdatum gerade bei Kosmetika einhalten
Bei Lebensmitteln abwägen, vieles ist auch nach dem Haltbarkeitsdatum noch okay, gerade trockene Lebensmittel (Nudeln, Salz, …)
Kosmetika – nutzt du den Lippenstift/Kajal/Nagellack überhaupt?
Utensilien zum Frisieren – brauchst du alles?
Handy, Laptop oder PC
Welche Apps/Programme nutzt du wirklich?
Sind alle Abos notwendig?
Fotos
Datensicherung in einer Cloud oder externes Medium für Fotos, wichtige Dokumente und dann wieder Platz auf dem Gerät machen.
Du kannst bei der gelegenheit auch gleich mal schauen, ob eingehende Fotos/Dokumente udn Co automatisch gespeichert werden oder nur, wenn du das aktiv tust. Spart Speicherplatz und du musst weniger aufräumen.
Ich könnte dir jetzt noch so viel mehr auflisten, aber ich finde, du hast den Ansatz erkannt.
Speichere dir gern den Post ab und folge mir hier, näöchste Woche geht’s um seelisches Loslassen.
Gerade wenn du viel an einem Bildschirm arbeitest oder auf’s Handy schaust, blinzelst du tendenziell zu wenig.
Dies hat zur Folge, dass deine Augen nicht ausreichend befeuchtet wird. Die trockenen Stellen streuen das einfallende Licht, was das Sehen verschlechtert.
Trockene Augen erkennt man häufig an brennenden, gereizten Augen, Fremdkörpergefühl oder verschwommen sehen. Auch Juckreiz oder müde, gerötete Augen können auf Augentrockenheit hinweisen.
Deshalb ist es ratsam, sich mehrere Bildschirmpausen zu gönnen und vor allem auch einmal die Bildschirmzeit unter die Lupe zu nehmen.
Als Akuthilfe hilft die folgende Blinzelübung.
Blinzele eine Minute lang so schnell und locker, wie du kannst. So trainierst du die Augenmuskeln und durch das häufige Blinzeln werden die Augen mit einem feinen Tränenfilm überzogen.
Halt deine Augen am Ende der Übung kurz etwas geschlossen, um die Augen zu entspannen.
Idela ist es, wenn du dich von Zeit zu Zeit selbst daran erinnerst, immer wieder bewusst zu blinzeln.
Unsere Augen sind eines unserer wichtigsten Sinnesorganes und werden im Alltag ständig beansprucht.
Sie starren stundenlang auf den Bildschirm, ertragen schlechte Luft, blendende Sonne, Stress und Überarbeitung. Diese alltägliche Belastung kann mit der Zeit trockene und gereizte Augen, eine Minderung der Sehleistung und Kopfschmerzen hervorrufen.
Ich zeige dir in den nächsten 3 Post’s Übungen, mit denen du deine Augen einfach entspannen kannst und die vor allem wie immer gut im Alltag zu integrieren sind.
Suche dir einen Platz wo du ungestört bist.
Schaue nach unten, dann nach oben.
Bewege die Augen nach rechts, dann nach links.
Ziehe mit den Augen einen Kreis.
Achtung! Nur deine Augen bewegen sich, dein Kopf bleibt still.
Diese Übung kannst du immer dann wiederholen, wenn du das Gefühl hast, das deine Augen eine Pause benötigen.
Und wen du das nächste Mal die Augen rollst, warum auch immer, und dich jemand drauf anspricht – dann kannst du sagen zu machst Augenübungen.
Detox oder Entgiften ist jedes Frühjahr ein Hype, dabei kann der Körper sich selbst über Leber, Darm und Nieren gut entgiften. Ich werde dir heute also weder Detoxsäfte, noch Detoxkuren oder ähnliches empfehlen.
Entgiften ist irgendwie kein schönes Wort. Für mich klingt das, als wäre unser Körper völlig zugemüllt, voller Schadstoffe und was weiß ich noch. Natürlich ist in Zeiten von Mikroplastik, Umweltgiften und Co eine Belastung des Körpers nicht von der Hand zu weisen, es konnte aber bisher auch nicht bewiesen werden, das dieses Entgiften oder Detox dem Körper was bringt.
Was hältst du da davon, dir einfach deine Gewohnheiten einmal genauer anzusehen und vielleicht das ein oder andere zu reduzieren oder zu pausieren? Machbar, oder?
Was und wie viel trinkst du am Tag?
Hier heißt das Zauberwort reduzieren und nicht sofortiger Verzicht. Früher hatte ich gern süßen Kaffee, heute komme ich mit wenig Zucker aus und reduziere stetig weiter. Auch Wasser kann man auf verschiedene Weise aromatisieren, ich denke da an die vielen infused water Rezepte oder auch mal Sirup, kalter Tee oder Säfte. Gerade bei Sirup und Säften verdünne ich grundsätzlich nicht 1:1, sondern taste mich mit wenig Zusatz immer weiter heran bis ich meine Mindestzugabe erreicht habe. Inzwischen trinke ich auch gern stilles Wasser ganz pur, aber da kommt es die Sorte an, nicht jede finde ich geschmacklich gut. Da darf man gern probieren und testen und muss auch nicht sofort auf quasi geschmacklos umsteigen.
Wie steht es um deinen Fleischkonsum?
Ich gestehe, ich liebe ein gutes Steak, aber ich muss nicht täglich Fleisch haben. Vielleicht möchtest du weniger Fleisch und Wurst essen, dann starte doch mit einem fleischfreien Tag die Woche und steigere dich. Auf diese Art bleibt es auch keine kurzfristige Phase, sondern im Idealfall eine dauerhafte Umstellung.
Obst und Gemüse?
Jetzt im Frühjahr haben ja viele Menschen Appetitt auf Salate und Co, bietet sich ja auch an, sobald man das erste ernten kann. Aber Obst und Gemüse und Gewürze können noch viel mehr! Ich bin Fan der ErnährungsDOCS und die empfehlen bekanntlich, viel Gemüse und generell viel pflanzliche Kost. Nein, du musst jetzt nicht zum Vegetarierer oder Veganer werden, aber wenn du Fleisch und Wurst reduzieren möchtest, brauchst du ja eine Alternative oder? Es gibt super viele leckere fleischlose Rezepte, probiere dich ruhig mal aus.
industrielle gefertigte Lebensmittel
Beim Stichwort fleischlos, kommt unweigerlich im Gespräch das Thema vegetarische oder vegane Ersatzprodukte. Ich persönlich meine – Finger weg! In der Regel gleichen diese Produkte einem wahren Chemiebaukasten. Und mal ehrlich veräppelt man sich nicht mit einem vegetarischen Schnitzel, das wie ein Schweineschnitzel aussieht? Dann doch lieber ein Bluemkohlschnitzel oder Kohlrabi paniert, sehr lecker wie ich finde.
Überhaupt bin ich ein Freund von selbst zubereiten. Klar manchmal geht es vielleicht wirklich nicht anders, dann iss aber die schnelle TK-Pizza nicht mit schlechtem Gewissen. Iss sie und beim nächsten Mal, machst du sie wieder selbst. So halte ich es zumindest.
regelmäßige Bewegung
Ja, auch das kann man für den Frühjahrsputz im Körper tun. Ein kleiner Spaziergang von 30min täglich oder 20min zur Lieblingsmusik tanzen, die Hunderunde etwas ausdehnen, mit dem Rad zur Arbeit, Treppe statt Fahrstuhl. Dein Körper verbraucht so mehr Energie, du atmest besser und vor allem tiefer und ganz nebenbei, tust du deinem Geist etwas Gutes.
Um den Frühjahrsputz für den geist soll es kommenden Sonntag gehen…