Zeit für dich – achtsame Bewegungen

Achtsame Bewegungen – hast du schon mal davon gehört?

Bei achtsamen Bewegungen, geht es in erster Linie darum, die Bewegungen bewusst auszuführen und vor allem langsam und mit Genuss.

Und weißt du, wo du das ganz intuitiv schon immer machst?
Wenn du dich morgens genüsslich im Bett dehnst und streckst, nachdem du aufgewacht bist.

Tust du nicht? Na dann aber bitte ab morgen!

Achtsame Bewegungen sollen DIR gut tun.
Haben eher etwas von genüsslich räkeln, strecken und dehnen, auf keinen Fall etwas von Höchstleistung.
Ich habe dir hier im Bild einmal ein paar Möglichkeiten als Grafik festgehalten.

Es sind Bewegungen, die du liebevoll mit deinem Körper machst. Von denen du intuitiv weißt, dass sie dir gut tun.

Wer dehnt und streckt sich nicht mal ausgiebig, nach einer langen Autofahrt oder wenn er länger am Schreibtisch saß?
Genau diese Bewegungen sind gemeint.
Gönne sie dir mehrfach täglich, wann immer dir danach ist.

Wenn du Lust hat, dann empfehle ich die allseits beliebte Yoga-Übung „Katze-Kuh“ zum ausprobieren.

Quelle: https://images.app.goo.gl/2GnqiRaMSkW8VtMS9

Viel Spaß und bis zum nächsten Mal.

Deine Anett

 

Zeit für dich – es ist nicht deine Aufgabe

Hast du dich im Bild in einigen Aussagen wieder erkannt?

Ich schon als ich es erstellt habe.

Bis zu meiner Krebserkrankung 2018 habe ich viel gegeben, war viel für andere da, habe Überstunden gemacht und und und. Nicht nur einmal, wurde ich enttäuscht, habe gegeben ohne Gegenleistung oder wurde gar fies enttäuscht.

Dann kam die Diagnose und ich musste aus gesundheitlichen Gründen erkennen, dass ich das vorläufig nicht mehr kann. Ich musste mich um mich und meine Genesung kümmern.

Aus dem vorläufig ist ein dauerhaft geworden. Aber nicht, weil ich es nicht mehr kann, sondern weil ich es einfach nicht möchte.

Ich mag Harmonie um mich herum, aber ich kann nicht immer dafür sorgen, dass sie sich einstellt. Manchmal ist es dann nötig, den Harmoniestörer zu entfernen oder genau zu überlegen ob man nicht vielleicht selbst die Situation verlässt.

Meine Bedürfnisse habe ich nur all zu oft, hinter die von anderen gestellt. Kräfte verbraucht für Menschen, die meine Hilfe eher ausgenutzt haben. Heute überlege ich genau, was und ob ich das wirklich tun will. Ob es gut für mich ist oder mir Energie raubt.

ICH stehe an erster Stelle – was nicht egoistisch gemeint ist. Aber, wenn ich keine Kraft mehr hab, mich mit mir nicht wohlfühle, dann kann ich auch nicht da sein für meine Familie, für mein Ehrenamt oder andere Aufgaben. Und dafür stelle ich meine Wünsche auch nicht mehr hintenan. Ich wäge ab und entscheide oft zu meinem Wohl.

Und wer mich privat kennt, weiß, dass ich trotzdem noch oft und viel für andere da bin ….

Mir hat mal jemand gesagt „Wenn es deine Nerven kostet, dann ist es zu teuer!“ und daran erinnere ich mich oft.  Vielleicht auch ein Spruch für dich?

Eure Anett

Alle weiteren Posts zum Thema Zeit für dich und Achtsamkeit, findest du unter dem Label Zeit für dich hier auf dem Blog.

Viel Spaß beim Stöbern.

 

 

 

Zeit für dich – einfache Tipps bei Stress und Triggern im Alltag

Stress und Trigger im Alltag kommen unverhofft oder zu viel auf einmal und können einen sowohl körperlich als auch emotional ganz schön aus der Ruhe bringen.

Die Emotionen kochen hoch, der Körper reagiert mit Symptomen und die Situation erscheint mal wieder ausweglos.

Vielleicht probierts du beim nächsten Mal, einen meiner Tipps aus.

 

Gönne dir eine kurze Verschnaufpause.

Vielleicht hast du diesen Satz schon gehört oder selbst schon ausgesprochen. „Jetzt hol doch erst mal tief Luft!“ oder „Atme mal durch und dann sehen wir weiter!“

Gönne dir wirklich eine kurze Verschnaufpause. Atme tief ein und lang wieder aus. Fülle deine Lungen mit Luft, spüre wie sich Brustkorb und Bauchraum mit der Atmung bewegen. Komme kurz bei dir an. Das hilft dir, zur Ruhe zu kommen, die Emotionen zu beruhigen und die Gedanken aus dem Karussell aussteigen zu lassen.

Verlasse kurz die Situation

Wenn gar nichts mehr geht, du kurz vorm explodieren bist oder dich einfach nicht mehr konzentrieren kannst, eine Diskussion nicht zum Ziel führt oder …, dann verlasse kurz die Situation.

Gönne dir die oben beschriebene Verschnaufpause und den räumlichen Abstand. Auch hier glätten sich die Wogen der Emotionen etwas, du kannst dich sortieren. Dein Gegenüber ebenso.

Mir hat das schon oft geholfen, eine verfahrene Diskussion, Meetings ect. nicht eskalieren zu lassen bzw. wieder auf den Weg zu bringen. Wahrscheinlich gibt’s deswegen auch die Kaffeepausen bei Tagungen und Sitzungen, da gehen auch alle raus aus dem Raum für Kaffee und Co.

Schreibe deine Gedanken auf

Gerade wenn der Alltag einen Trigger parat hatte, der dich in irgendeine ungeliebte Situation zumindest gedanklich oder emotional zurück katapultiert, kann es hilfreich sein, wenn du deine Gedanken und Gefühle aufschreibst. Das Gedankenkarussell oder die Gefühlsachterbahn in Worte zu fassen und zu Papier zu bringen, trägt dazu bei, das es zum einen erst mal aus dem Kopf raus ist und zum anderen, kann es geschrieben vielleicht sogar weniger dramatisch sein als in deinem Kopf.

Im Kopf kann man sich so vieles so schön oder so dramatisch, traurig ect. zurechtlegen und auch noch aufbauschen, das Karussell dreht sich immer schneller, bis du am Ende nicht mehr da raus kommst. Deswegen hilft es diese Empfindungen und Gedanken zu kanalisieren und zu Papier zu bringen. Wenn es dir lieber ist, kannst du auch zeichnen.

Mir fällt dazu immer wieder das gute alte Tagebuch ein, in das man kurz vorm dem einschlafen noch seine Gedanken zum Tag schreibt.

 

Was sind deine Tools in solchen Situationen?

Ich bin gespannt. Verrate sie mir gerne in den Kommentaren.

 

Alle weiteren Beiträge zum Thema Achtsamkeitsmomente, findest du hier im Blog unter dem Label „Zeit für dich“.

Zeit für dich – Routinen integrieren

Wusstest du, dass am 17.01. der sogenannte Kipptag war?

Kipptag???

Das ist der Tag, an dem die meisten der Vorsätze fürs neue Jahr ins kippen kommen. Angepasst, überdacht werden oder über gar Board gehen.

Da greife ich doch gern noch mal das Thema auf.

Routinen lassen sich im Grunde genommen einfach integrieren.

Du solltest dir aber nicht zu große Ziele stecken bzw. das Ziel in mehrere erreichbare Einzelzeile unterteilen. Und vor allem solltest DU das Ziel erreichen wollen und nicht weil andere dir diesen Floh ins Ohr gesetzt haben.

 

Abnehmen, Rauchen aufhören, keine Schokolode mehr, weniger am Handy, mehr Lesen oder oder oder – man kann sich so vieles vornehmen.

Formuliere konkret, was du erreichen willst.

Mehr Sport treiben ist ja ganz schön, aber sehr schwammig. Entscheide dich besser für „Ich gehe zweimal die Woche 60min spazieren.“ oder „Ich praktiziere täglich 15min Yoga“ oder eben das, was zu dir passt.

 

Ein Vorhaben ist völlig ausreichend, denn es braucht gute 3 Monate bis aus etwas Neuem tatsächlich eine Routine geworden ist.

Also dran bleiben und nicht gleich aufgeben, wenn es heute nicht geklappt hat oder du es nicht geschafft hast. Sei gnädig mit dir.

Vielleicht hilft dir, im Kalender zu markieren, wann es geklappt hat, dann hast du in wenigen Wochen schon einen Überblick wie lange du schon durchgehalten hast und kannst eventuell auch entdecken warum es an bestimmten Tage nicht so funktioniert hat.

Denk dran, morgen ist ein neuer Tag und morgen versuchst du es wieder.

 

Ach und übrigens, es muss nicht der 01.01. sein, um sich ein Ziel zu setzen oder etwas vorzunehmen!

 

Ich bin gespannt ob ihr euch was vorgenommen habt, wie es klappt, wie eure Erfahrungen dazu bisher waren.

Schreibt mir gern in den Kommentaren.

 

Eure Anett

 

Alle weiteren Beiträge zum Thema Achtsamkeit – Zeit für dich, findest du hier unter dem Label  Zeit für dich.

 

 

Zeit für dich – was macht dir gute Laune

Gute Laune

Wer von uns hat die nicht gern. Manchmal im Alltag gar nicht so einfach.

Gute Laune steckt andere an, wir blicken grundsätzlich positiver nach vorn.

Aber das Wetter, Stress, die Arbeit, schlechte Nachrichten können einem schon mal die Laune verhageln, oder?

 

Was macht dir gute Laune?

Überleg mal!

 

Höre deine Lieblingsmusik und tanze dazu.

Schreibe Glückstagebuch.

Mache Sport oder geh spazieren.

Trinke einen Kaffee oder Tee.

Nehm ein schönes Bad.

Ruf eine Freundin an.

 

Du kannst auch das, was dir schlechte Laune macht, aufschreiben. Oft hilft es, dass was einen im Kopf beschäftigt zu Papier zu bringen.

Und man darf auch mal ganz laut Sch… sagen oder geräuschvoll ausatmen.

 

Ich bin ganz gespannt, was deine Tipps für gute Laune sind.

Deine Anett