Aufgaben abgeben

🌿 Aufgaben abgeben im privaten Alltag – und akzeptieren, wie der andere es macht

Zu Hause Aufgaben abzugeben ist etwas anderes als im Beruf. Es ist persönlicher. Intimer. Oft hängt unser Herz an bestimmten Routinen: So mache ich das für meine Eltern, so fühlt es sich richtig an, so habe ich es immer gemacht.

Doch genau im privaten Raum, wo wir so viel tragen, braucht es manchmal die Entscheidung, etwas aus der Hand zu geben – und auszuhalten, dass es anders gemacht wird.

💧 Abgeben heißt Vertrauen schenken.

Vielleicht räumt jemand anders die Küche nicht so gründlich auf wie du.

Vielleicht faltet er die Wäsche anders.

Vielleicht dauert alles länger.

Und trotzdem entsteht Entlastung nur dann, wenn du zulässt, dass „anders“ nicht automatisch „schlechter“ bedeutet.

💧 Annehmen heißt loslassen.

Loslassen von Perfektion.

Von Gewohnheiten.

Von dem inneren Anspruch, alles selbst machen zu müssen, weil es sonst nicht „richtig“ ist.

💧 Privat heißt persönlich

– und gerade deshalb wichtig.
Wenn du im privaten Umfeld Aufgaben abgibst, gibst du nicht nur Arbeit ab.

Du gibst auch ein Stück Verantwortung ab, die du lange allein getragen hast.

Das braucht Mut. Und Selbstfürsorge.

💧 Gemeinsam heißt: Jeder bringt sich ein, wie er kann.

Vielleicht kocht jemand anders einfacher.

Vielleicht putzt jemand anders oberflächlicher.

Vielleicht organisiert jemand anders chaotischer.


Aber am Ende zählt, dass du nicht alles allein tragen musst.

Manchmal beginnt Entlastung nicht damit, dass jemand dir hilft, sondern damit, dass du zulässt, dass Hilfe anders aussieht, als du es gewohnt bist.

Schwer, ich weiß, aber machbar.

Ganzjährig bei dir ankommen – wir begleiten dich dabei

Die Rauhnächte sind vorbei – doch die Innenschau bleibt

Die Rauhnächte gelten seit jeher als eine besondere, fast magische Zeit. Auch zu diesem Jahreswechsel durften Michaela und ich 13 Frauen durch diese intensiven Tage begleiten.

Gemeinsam haben wir innegehalten, zurückgeblickt, Altes verabschiedet und dem Neuen Raum geschaffen.
Ein gefülltes Workbook, gehörte Meditationen, bewegende Impulse – all das hat diese Reise getragen.

Doch mit dem Ende der Rauhnächte stellt sich oft eine Frage:

Und jetzt?

Viele Menschen verbinden Innenschau, Reflexion und Neuausrichtung ausschließlich mit dem Jahreswechsel.

Doch eigentlich ist es genau andersherum:

Innenschau ist ein ganzjähriger Begleiter.

Sie ist kein Ritual, das nur in den dunklen Tagen des Winters Platz hat, sondern eine Haltung, die uns durch alle Jahreszeiten tragen darf.

Innenschau ist immer möglich – und immer wertvoll

Wir dürfen uns jederzeit fragen:

  • Was brauche ich gerade wirklich?
  • Was wünsche ich mir für meinen Weg?
  • Was darf gehen?
  • Was darf wachsen?

Diese Fragen verlieren nie an Bedeutung. Sie helfen uns, uns selbst nicht aus dem Blick zu verlieren – besonders in Zeiten, in denen das Außen laut wird und der Alltag uns fordert.

Unsere Teilnehmerinnen können die Meditationen von Michaela das ganze Jahr über nutzen. Sie können im Workbook blättern, Erkenntnisse wiederentdecken, sich erden, sortieren, neu ausrichten.
Denn die Impulse der Rauhnächte sind nicht an ein Datum gebunden. Sie wirken weiter – wenn wir ihnen Raum geben.

Ganzjährig mit uns arbeiten – auch ohne Rauhnachts-Teilnahme

Unsere Begleitung ist nicht an die Rauhnächte gebunden.


Du kannst jederzeit mit uns arbeiten – auch wenn du nicht an unserem Rauhnachtsprogramm teilgenommen hast.

Vielleicht spürst du gerade jetzt den Wunsch nach Orientierung.
Vielleicht brauchst du einen geschützten Raum, um dich zu sortieren.
Vielleicht möchtest du einfach wieder mehr bei dir selbst ankommen.

Ganz gleich, wo du stehst:
Du bist willkommen.
Zu jeder Zeit. In jedem Monat. Mit jedem Thema.

Ob in Form von Meditationen, Ritualen oder persönlicher Begleitung – wir sind da, wenn du bereit bist, tiefer zu schauen oder dich neu auszurichten.

Die Rauhnächte schließen – dein Weg geht weiter

Vielleicht war diese Zeit für dich ein Anfang.
Vielleicht ein Wendepunkt.
Vielleicht ein sanfter Impuls.

Was auch immer sie dir gezeigt hat: Du darfst weitergehen.
Mit Neugier. Mit Mut. Mit dir selbst im Mittelpunkt.

Und wenn du möchtest, begleiten wir dich gern dabei – nicht nur im Winter, sondern das ganze Jahr über.

Warum ich manchmal nichts blogge?

Da ich ja schon geraume Zeit am Bloggen bin, hab ich die Frage mal für euch beantwortet.

Manchmal fällt mir nix ein oder ich habe ein Thema, aber der Text und ich wollen einfach nicht zusammen.

Manchmal erlaubt es mein Fatigue/Depression ect. nicht.

Manchmal beschäftigen mich Dinge, die nicht in Worte zu fassen sind oder die ich (noch) nicht bereit bin an die Öffentlichkeit zu lassen.

Manchmal vergesse ich es vor lauter Leben einfach.

Deswegen poste ich auch keine bestimmte Anzahl an Beiträgen pro Woche oder Monat und bereite eher wenig vor.

Das meiste kommt flüssig aus der Hand äh dem Hirn.
Wenn ich muss, liest es sich auch oft so.

Selbst meine regelmäßigen Posts fallen dann manchmal aus, so wie die letzten beiden Wochenenden.

Eine Form von Achtsamkeit wie ich finde.

Nicht, dass ihr euch wundert.

Zeit für dich – achtsame Bewegungen

Achtsame Bewegungen – hast du schon mal davon gehört?

Bei achtsamen Bewegungen, geht es in erster Linie darum, die Bewegungen bewusst auszuführen und vor allem langsam und mit Genuss.

Und weißt du, wo du das ganz intuitiv schon immer machst?
Wenn du dich morgens genüsslich im Bett dehnst und streckst, nachdem du aufgewacht bist.

Tust du nicht? Na dann aber bitte ab morgen!

Achtsame Bewegungen sollen DIR gut tun.
Haben eher etwas von genüsslich räkeln, strecken und dehnen, auf keinen Fall etwas von Höchstleistung.
Ich habe dir hier im Bild einmal ein paar Möglichkeiten als Grafik festgehalten.

Es sind Bewegungen, die du liebevoll mit deinem Körper machst. Von denen du intuitiv weißt, dass sie dir gut tun.

Wer dehnt und streckt sich nicht mal ausgiebig, nach einer langen Autofahrt oder wenn er länger am Schreibtisch saß?
Genau diese Bewegungen sind gemeint.
Gönne sie dir mehrfach täglich, wann immer dir danach ist.

Wenn du Lust hat, dann empfehle ich die allseits beliebte Yoga-Übung „Katze-Kuh“ zum ausprobieren.

Quelle: https://images.app.goo.gl/2GnqiRaMSkW8VtMS9

Viel Spaß und bis zum nächsten Mal.

Deine Anett

 

Zeit für dich – einfache Tipps bei Stress und Triggern im Alltag

Stress und Trigger im Alltag kommen unverhofft oder zu viel auf einmal und können einen sowohl körperlich als auch emotional ganz schön aus der Ruhe bringen.

Die Emotionen kochen hoch, der Körper reagiert mit Symptomen und die Situation erscheint mal wieder ausweglos.

Vielleicht probierts du beim nächsten Mal, einen meiner Tipps aus.

 

Gönne dir eine kurze Verschnaufpause.

Vielleicht hast du diesen Satz schon gehört oder selbst schon ausgesprochen. „Jetzt hol doch erst mal tief Luft!“ oder „Atme mal durch und dann sehen wir weiter!“

Gönne dir wirklich eine kurze Verschnaufpause. Atme tief ein und lang wieder aus. Fülle deine Lungen mit Luft, spüre wie sich Brustkorb und Bauchraum mit der Atmung bewegen. Komme kurz bei dir an. Das hilft dir, zur Ruhe zu kommen, die Emotionen zu beruhigen und die Gedanken aus dem Karussell aussteigen zu lassen.

Verlasse kurz die Situation

Wenn gar nichts mehr geht, du kurz vorm explodieren bist oder dich einfach nicht mehr konzentrieren kannst, eine Diskussion nicht zum Ziel führt oder …, dann verlasse kurz die Situation.

Gönne dir die oben beschriebene Verschnaufpause und den räumlichen Abstand. Auch hier glätten sich die Wogen der Emotionen etwas, du kannst dich sortieren. Dein Gegenüber ebenso.

Mir hat das schon oft geholfen, eine verfahrene Diskussion, Meetings ect. nicht eskalieren zu lassen bzw. wieder auf den Weg zu bringen. Wahrscheinlich gibt’s deswegen auch die Kaffeepausen bei Tagungen und Sitzungen, da gehen auch alle raus aus dem Raum für Kaffee und Co.

Schreibe deine Gedanken auf

Gerade wenn der Alltag einen Trigger parat hatte, der dich in irgendeine ungeliebte Situation zumindest gedanklich oder emotional zurück katapultiert, kann es hilfreich sein, wenn du deine Gedanken und Gefühle aufschreibst. Das Gedankenkarussell oder die Gefühlsachterbahn in Worte zu fassen und zu Papier zu bringen, trägt dazu bei, das es zum einen erst mal aus dem Kopf raus ist und zum anderen, kann es geschrieben vielleicht sogar weniger dramatisch sein als in deinem Kopf.

Im Kopf kann man sich so vieles so schön oder so dramatisch, traurig ect. zurechtlegen und auch noch aufbauschen, das Karussell dreht sich immer schneller, bis du am Ende nicht mehr da raus kommst. Deswegen hilft es diese Empfindungen und Gedanken zu kanalisieren und zu Papier zu bringen. Wenn es dir lieber ist, kannst du auch zeichnen.

Mir fällt dazu immer wieder das gute alte Tagebuch ein, in das man kurz vorm dem einschlafen noch seine Gedanken zum Tag schreibt.

 

Was sind deine Tools in solchen Situationen?

Ich bin gespannt. Verrate sie mir gerne in den Kommentaren.

 

Alle weiteren Beiträge zum Thema Achtsamkeitsmomente, findest du hier im Blog unter dem Label „Zeit für dich“.

Dein Körper ist genug – mein Shooting mit Caro Gugu

Im Juni durfte ich Teil des Projektes „Dein Körper ist genug“ sein.

Nachdem ich über Social Media schon einige sehr schöne Fotoreihen gesehen hatte, stand mein Entschluss mich zu bewerben schnell fest.

Mein Körper ist genug!

Genau so wie er ist, mit den Narben, ohne Brüste, mit Lymphoedem und Co. Er hat gekämpft und mit mir gemeinsam olle Horst in die Flucht geschlagen. Leider hat er ein paar Macken zurück behalten, aber trotzdem ist er gut so wie er ist. Trotz dieser harten Zeit, funktioniert er, trägt mich durchs Leben und zeigt mit öfter mal, wohl auch zu Recht, meine Grenzen auf.

Und was noch viel wichtiger ist – ich muss mich mit diesem Körper nicht schämen!

Und so kam es, dass wir an einem heißen Sommerabend im Juni, am Strandteil eines Restaurants im Grunewald, beobachtet von den Restaurant Gästen und umzingelt von gefühlt 1 Million Mücken diese tollen Fotos gemacht haben.

Nix mit Bauch rein, Po raus wie das sonst bei „schön & stark“ immer so ist, nein Caro wollte mich ganz natürlich in der goldenen Stunde kurz vor Sonnenuntergang ablichten.

Ausgestattet mit einem tollen Höschen von LA MESMA  und mal wieder einer guten Portion Verrücktheit, hatten wir einen schönen Abend.

Das Projekt finanziert sich über Spenden und kann dadurch die Shootings kostenlos anbieten.

Damit zukünftig so wenig wie möglich an Kosten auf die Teilnehmer umgelegt werden muss, kannst du hier mit einer Spende  unterstützen.

Wenn du selbst dabei sein möchtest, kannst du dich hier anmelden.

 

Und seit Nikolaus 2023 gibt’s auch was auf die Ohren – Body Vibes der Podcast

„Jeden Sonntag interviewt Caro Gugu unterschiedliche Gäste und Expert*innen zu ihren Körpergeschichten und touched dabei Themen wie: Bodyshaming, Schönheitsideale, Selbstliebe, Bodypositivity und viele mehr.“

 

Also nicht vergessen!

DUBIST SCHÖN!  DU BIST GUT SO WIE DU BIST! DEIN KÖRPER IST GENUG!

Eure Anett

 

 

 

Zeit für dich – kleines Duschritual

 

Der ein oder andere wird es schon gemerkt haben, das Bad kann bei mir tatsächlich zur Achtsamkeitsoase werden.
Deswegen gibt es für kommende Woche ein Duschritual für dich.
Im Bild habe ich es für die Abendduscher erklärt, im Text kommt noch die Variante für die Morgenduscher.
Beim Duschen, das weiß ja eigentlich so ziemlich jeder, wäscht man sich etwas ab.
Den Tag, den Schmutz, den Schweiß oder eben auch die letzte Müdigkeit der Nacht.
Warum nicht ein kleines Achtsamkeitsritual daraus machen? Natürlich wassersparend …
Wenn das Wasser deine Wohlfühltemperatur hat, denn stell dich unter den Wasserstrahl.
Schließe die Augen und lasse das Wasser über dich herab laufen.
Sage dir in Gedanken:
Das Wasser wäscht alles vom heutigen Tag ab.
Alles was mich gestresst oder geärgert hat, alles was nicht so schön war.
Alles was mich nicht zu Ruhe kommen lässt.
Alles was im Feierabend nicht wichtig ist.
Dabei streichst du dir mit den Handflächen über deinen Kopf, dann über dein Gesicht, deine Schultern und Arme, den Oberkörper, den Rücken (wo du ran kommst), den Po und deine Beine.
Alles streifst du von dir ab und das Wasser nimmt es mit.
Und während du das machst, sagst du dir in Gedanken immer wieder: Das Wasser wäscht alles ab.
Jetzt öffne die Augen und dusche wie gewöhnlich fertig.
Idealweise verwendest du dazu ein Produkt, das du magst, das gut riecht, pflegt oder was auch immer.
Am Abend was entspannendes, am Morgen eher was erfrischendes.
Wer am Morgen duscht, der verwendet die Formel:
Das Wasser wäscht alles ab, die Müdigkeit der Nacht. Ich fühle mich frisch und bereit in den Tag zu starten.
Das restliche Ritual bleibt gleich.
Na ist das was für dich? Ich bin gespannt ob du es ausprobiert hast.
Deine Anett
Alle Achtsamkeitsmomente findest du auf meinem Blog unter dem Label „Zeit für dich“.

Zeit für dich – Abendroutine

Wie bringst du am Abend mehr Achtsamkeit in deinen Tagesabschluss? Wie wird dein Abend entspannt?

Letzte Woche beim Morgen Ritual hatte ich ja geschrieben, das der Morgen eigentlich schon am Abend gestartet wird.

Also räume dir alles her, was du für Morgen benötigst. Bereite dein Frühstück vor, deine Arbeitstasche, …

Schreibe eine ToDo Liste mit den wichtigen Aufgaben für morgen, aber bitte nicht zu voll machen.

Manches hat auch noch Zeit und kann erledigt werden, wenn die wichtigsten Dinge abgearbeitet sind.

Hast du auch schon bemerkt, dass du leichter einschlafen kannst, wenn du den Abend in Ruhe abschließt und nicht noch stundenlang am Computer oder Handy bist, bevor es ins Bett geht? Zumindest ist es hilfreich, den Darstellungsmodus des Handys/Laptops ab einer gewissen Uhrzeit, spätestens aber 1 Stunde vor dem Zubettgehen auf den Nachtmodus umzuprogrammieren. Das gelbe Licht fördert das natürliche Müde werden, während das blaue (meist als ganz normal eingestellt) dich wach bleiben lässt. Das blaue Licht fördert höchstens Augenringe.

Überlege! Wie soll dein Abend aussehen? Wann möchtest du ins Bett gehen, um am nächsten Tag ausgeschlafen zu sein? Wie kannst du am besten abschalten und zur Ruhe kommen?

Hier findest du einige Ideen:
• Yoga oder Meditation zum entspannen
• Duschritual
• ein Buch lesen, Musik hören
• Glückstagebuch schreiben

Versuche auch nicht zu streng zu dir zu sein, wenn du es nur an manchen Abenden schaffst. Hauptsache, du gehst es überhaupt an.

Wie sieht dein Abend so aus? Erzähl doch mal!

Deine Anett

 

Alle anderen Beiträge zum Thema Zeit für dich, findest du hier im Blog unter dem Label „Zeit für dich“

 

Zeit für dich – Morgen Routine

Morgen Routine
Achtsamkeit fängt morgens an. Na ja eigentlich schon am Abend …

Stehe morgens nicht zu knapp auf. Wenn du ausreichend Zeit am Morgen hast für Bad, Frühstück ect., dann startet der Tag nicht gleich im Stress und so mancher Morgenmuffel kommt so schön in Ruhe in Tritt. Also stell den Wecker lieber ein paar Minuten früher.

Apropos Wecker.

Es wacht sich auch ganz anders auf, wenn es kein schriller Alarmton ist, der dich sofort 3m über der Matratze stehen lässt. Probiere es mal aus.

Greif nach dem Aufwachen nicht direkt zu deinem Smartphone, sondern bleib ein paar Minuten ruhig liegen oder setz dich an die Bettkante. Starte gedanklich den Tag. Worauf freust du dich? Was für Herausforderungen bringt der Tag mit sich?

Gerne kannst du auch eine kleine Meditation durchführen, aber aufpassen – nicht wieder einschlafen. Dazu also besser hinsetzen.

Wer morgens duscht, der greift dann besser zu belebenden Duschgels oder festen Seifen. Da darf es gern fruchtig sein oder Zitrusdüfte, was euch da so zusagt.

Den Tag planen

Plane deinen Tag schon am Abend vorher mit einer kleinen ToDo Liste.

WICHTIG! Lass die ToDo Liste nicht zu lang werden! Das verursacht schnell das Gefühl von „das schaff ich doch nie alles“

Überlege, was heute unbedingt sein muss und was auch morgen noch erledigt werden kann. Nach einiger Zeit hast du das dann so verinnerlicht, dass du keinen Berg von Aufgaben mehr vor dir her schiebst. Dazu gibt es nach den Routinen noch einen Post für dich.

Thema Frühstück

Ich habe im Bild oben geschrieben „Frühstücke in Ruhe und gesund“

Ich weiß, es gibt viele unter euch, die morgens nicht essen können oder die keine Lust haben sich dann noch hin zustellen und sich ein Frühstück vorzubereiten.

Ich selbst war am Anfang meines Arbeitslebens, immerhin schon gut 25 Jahre her, auch der Typ Tasse Kaffee und los. In der Schwangerschaft hat mein Körper mir dann signalisiert, dass ich morgens wenigstens was Kleines essen muss, sonst Übelkeit und auch mal schwarz vor Augen. Danach hat wieder der Kaffee genügt. Und seit der Krebserkrankung, wechselt es immer mal. Entweder Intervallfasten oder gerade jetzt wo es wieder kälter wird, gerne auch mal ein Porridge.

Ich achte da auf meinen Körper, weniger auf starre Vorgaben.

Übrigens ein Frühstück kann man sich auch abends vorbereiten.

Overnight Oats heißt das in Neudeutsch – Frühstück im Glas hab ich es immer genannt. Haferflocken, Obst, Joghurt oder Quark, alles in ein Glas am Abend fühlen, zuschrauben und über Nacht in den Kühlschrank. Am Morgen nur noch essen.

Wenn man die Zubereitung von Porridge einmal für sich intus hat, lässt sich das auch gut vorbereiten. Obst kann man schon abends zurecht machen, Haferflocken, Topf ect. alles schon bereit stellen und dann kann es am morgen los gehen.

Und natürlich gibt es nichts schöneres für mich als das Sonntagsfrühstück oder ein Frühstück im Hotel, wo man nach Herzenslust mal schlemmen und genießen kann ohne auf Arbeit oder zum Termin zu müssen.

Und wer morgens wirklich nichts essen kann, der nimmt sich eben was für später mit.

 

Wie startet ihr in den Tag?

Erzählt doch mal.

 

Eure Anett

 

Alle weiteren Zeit für dich – Momente findest du hier im Blog unter dem Label „Zeit für dich“.

 

Zeit für dich – tägliche MeTime

Nachdem ich dir ja letzte Woche gezeigt habe, wie du deine monatliche MeTime einplanen und fest integrieren kannst, gibt es heute die tägliche MeTime. Denn da wollen wir hin!

Sich täglich eine kleine Auszeit nehmen, nur für sich, ohne großen Aufwand und je nach Person muss auch nicht viel Zeit eingeplant werden – das entscheidest du für dich selbst.

Wie du oben im Bild siehst, braucht es für die tägliche MeTime nicht viel.

Lieber täglich kleine Momente, als wöchentlich oder gar monatlich etwas Großes. Was natürlich nicht heißen soll, das du auf monatliche Termine wie Fußpflege, Kosmetikerin, Massage, … verzichten sollst. Im Gegenteil, nimm auch diese wahr und vor allem plane sie regelmäßig ein.

Ich habe zwar nur bei der Kaffeepause extra dazu geschrieben, dass du da bitte dein Handy ausmachst oder weg legst, aber das gilt grundsätzlich immer für deine MeTime. Es ist einzig und allein deine Zeit. Und ich denke, die zeitlich kurzen Vorschläge lassen sich auch gut im Familienalltag einbauen. 10 bis 20min geht’s ab einem gewissen Alter auch mal ohne Mama.

Den Spaziergang an der frischen Luft kannst du zum Beispiel auch in der Mittagspause machen, gerade jetzt wo es wieder früh dunkel wird. Dann lieber die Natur am tage genießen, ideal natürlich im Park, am Fluss oder im Wald.

Dabei nimmst du mal alles um dich herum wahr, die Farben, die Gerüche, die Geräusche und auch wie sich der Boden während des Laufens anfühlt.

Idealerweise versuchst du auch bei deinem Spaziergang, ein paar tiefe Atemzüge zu nehmen, die schöne frische Luft tief in dich aufzusaugen. Kleines Waldbaden quasi.

Wusstest du, dass die Farben der Natur, insbesondere die vielen verschiedenen Grüntöne, von Bildschirmarbeit gestresste Augen beruhigen?

Zum Glückstagebuch hatte ich ja schon einen Beitrag geschrieben, aber ich möchte es natürlich hier nicht unerwähnt lassen. Auch Tagebuch schreiben an sich, wo du deinen tag reflektierst, kann dazu beitragen, am Abend zur Ruhe zu kommen.

Wie wäre es denn mit eine Gesichtsmassage am Abend, unabhängig davon welchem Geschlecht du angehörst, tut es dir gut und gleichzeitig tut man ja auch was für sein Aussehen.  Es gibt da verschiedene Möglichkeiten. Ich persönlich verwende gerne ein gutes Gesichtsöl und genieße einmal monatlich bei Sabrina Klassen den Guasha Abend. Wenn dich das interessiert, schreib mir gern.

 

Wie du siehst, sind es viele kleine Dinge, die du zu deiner MeTime machen kannst, sehr gern auch mehrfach am Tag.

Hast du noch weitere Ideen? Dann schreib mir gern in den Kommentaren.

 

Nächste Woche stell ich dir die Morgen Routine vor.

Deine Anett

 

Alle weiteren Post’s zum Thema Achtsamkeitsmomente, findest du hier im Blog unter dem Label „Zeit für dich“