„Warum sagt mir das denn keiner?“ von Nella Rausch

 

Ein Satz, den ich aus meiner Therapiezeit nur all zu gut kenne.

Behördenkram – äh ja, wo les ich das denn mal gebündelt nach?

Arztgespräch – was sollte man als Laie darüber wissen und dafür vorbereiten?

Klinikaufenthalt – Hilfe, was packt man denn da ein?

Reha – ach komm, ich bestell am besten ein Umzugsunternehmen!

Und danach? Wie geht’s weiter?

Fragen über Fragen.

Nella hat das kompakt und leicht verständlich zusammen gefasst.

Ein Ratgeber gespickt mit wichtigen Informationen, den man je nach Fragestellung von vorn bis hinten oder nur im gewünschten Kapitel liest.

Leicht zu lesen, gut du verstehen für die Chemobrains und Gedanken in der Achterbahn, denn nichts anderes ist diese Zeit.

Und da das mit der Merkfähigkeit so ein Ding ist, gibt’s sogar Platz für Notizen.

Deswegen 100% Kaufempfehlung

• wenn es dich erwischt hat

• wenn du Angehöriger bist

• wenn du in der Selbsthilfe arbeitest

• wenn du dich für das Thema grundsätzlich interessierst

• als Mitbringsel, wenn du einen Krebsi helfen und beistehen willst.

Nella und ich kennen uns aus der Krebsblogger Bubble. Wir haben uns schon einige Male persönlich getroffen und wissen leider aus eigener Erfahrung, wovon wir schreiben und sprechen.

Es ist mir wichtig, euch dieses Buch vorzustellen, ganz unabhängig von meiner Freundschaft zu Nella!

Du findest das Buch im Buchhandel.

Außerdem auf Nellas Seite, wo es auch Podcast und Blog gibt.

Viel Spaß beim stöbern.

 

Willkommen im Strickbrust Team

Ich stricke und häkle gern.

Es hilft mir abzuschalten, ich produziere etwas, es ist gut gegen Polyneuropathie und schlank hält es auch, weil wenn ich stricke kann ich keine Nüsse oder Chips knabbern.

Irgendwann kam da die Idee, warum nicht für andere stricken?

Socken, Tücher, Schals für Freunde, zuletzt sogar ein Pullover.

Als ich im Februar bei der lieben Michaela zu Besuch war, hatten wir die Idee, das wir mit unseren Socken doch die kalten Füßchen der Chemopatienten wärmen könnten.

Aber alleine aufziehen, Wolle kaufen, Werbung machen, Versand, …?

Moment da gibt es doch das StrickbrustTeam.

Der Name ist Programm, man kann dort gestrickten Brustersatz bekommen.

Aber nicht nur das!

Inzwischen gibt es auch Herzkissen, Portkissen, Mützen, Bettschuhe Krönchen und ab und an auch mal Socken. Alles ehrenamtlich und mit viel Liebe gefertigt, auch Sonderwünsche wie ich kürzlich einen für eine Klientin von mir hatte.

Also mal eben die Mädels angeschrieben und siehe da, es werden Sockenstrickerinnen gesucht.

So sind wir seit Freitag, den 12.04.2024 Teil des StrickbrustTeams und lassen kräftig die Nadeln klappern.

Du kannst auch stricken oder nähen und möchtest unterstützen? Dann mach’s wie wir, kurze Nachricht und los geht’s.

mailto:strickbrust@web.de

Du bist in Handarbeiten nicht so aufgestellt, möchtest aber unterstützen?

Dann hilf doch mit Wollspenden, Stoffen oder schlicht und einfach ein paar Euros.

Vielen Dank dafür.

Die Sache mit der abgesagten Reha

Im Post „out of order“ hatte ich ja davon berichtet, dass ich meine Reha absagen musste.

Fatigue und eine depressive Phase hatten mich einfach zu sehr im Griff.

Heute wäre die erste Woche Reha rum und was soll ich sagen? Alles richtig gemacht!

Die Psyche ist wieder halbwegs okay, der Körper na ja. Ausbaufähig.

Heute mußte ich nach der Lymphdrainage erst mal eine Stunde schlafen und nach dem Mittagessen gleich wieder.

Gestern hat eine Stunde geführte Meditation gereicht und nachmittags war Kraft für Kaffee im Garten und Unkraut jäten.

Ich konnte mit der Klinik einen neuen Termin vereinbaren, auch wenn sich das auf Grund der Vorgaben zum Thema Rehafähigkeit und aktive Teilnahme an der Reha etwas kompliziert gestaltet hat. Die Damen in der Patienten Aufnahme sind keine Ärzte und machen nur ihren Job. Das letzte Wort wird der Arzt vor Ort im Oktober haben.

Ich hab mal wieder gelernt – nur sprechenden Menschen kann geholfen werden.

Überall wo ich kommuniziert habe, dass ich momentan meine Kräfte und damit meinen Kalender gut einteilen muss, bin ich auf Verständnis gestoßen. Es ist eher der Schritt, offen zu zugeben, dass man gerade nicht ganz so fit ist, der schwer fällt. Auch, weil man oder vielmehr ich mir eingebildet habe, das Gegenüber könnte es nicht verstehen.

Hat es aber und es hat gar nicht weh getan offen und ehrlich zu sein!

Kommunikation ist immer wieder wichtig!

Ich rede und blogge über Krebs, über Fatigue, Lymphoedem, über müde Tage oder depressive Phasen. Aber genau so auch über die guten Zeiten. Alles gehört zum Leben mit und nach Krebs dazu.

Ich weiß, es liegt nicht jedem Menschen sein Innerstes nach außen zu kehren, offen über seine Erkrankung zu sprechen, trotzdem möchte ich euch dazu ermutigen. Wenigstens in eurem engsten Umfeld, ihr müsst dazu nicht bloggen oder was in der Presse veröffentlichen. Einfach mal reden, sagen wie es euch geht, was ihr euch wünscht, was euch eine Hilfe wäre.

Das macht vieles einfacher, denn nur die wenigsten Nichtbetroffen können nachvollziehen oder haben eine Ahnung davon, wie es euch wirklich geht.

Wie sollen sie sich dann auf euch einstellen können, Rücksicht nehmen oder helfen?

Also egal wie – redet darüber!

„Achtsamkeit im Alltag“ von Sunita Ehlers

Ein achtsames Leben führen – wie soll das gehen?

Achtsamkeit kann dir Kraft geben, Ruhe und dir helfen wichtig von unwichtig zu sortieren.

Die kleinen Glücksmomente erleben, statt auf das eine große Glück zu warten. Ja klingt kitschig, ist aber so!

Sunita hilft dir mit Rezepten, Fragen, Atemübungen und vor allem ganz viel „du darfst“ und nicht „du musst“ mehr Achtsamkeit in dein Leben zu bringen.

Kein Druck, keine Verbote!

Kein veganer Lebensstil, kein stundenlanger Yogisitz, kein dauerndes Ooooooooom.

Picke dir einfach raus, was dir gefällt, aber probiere alle 30 Tipps aus. Manchmal ist das, von dem du denkst „och neee“ vielleicht genau richtig.

Ein kleines Büchlein, mit 30 Leseportionen zum üben, ausprobieren, nachdenken und Gefallen finden.

Nicht kompliziert, kein Fachchinesisch äh Yogisch, ganz easy zum Einstieg.

Lebe dein achtsames Leben JETZT!

Für diese Rezension wurde mir das Buch freundlicherweise von Sunita Ehlers zur Verfügung gestellt, ich erhalte keine weiteren Vergünstigungen.

Und ohne diesen Freundschaftsdienst, hätte ich es mir eben gekauft und rezensiert, einfach weil ich es toll finde!

Zeit für dich – achtsame Bewegungen

Achtsame Bewegungen – hast du schon mal davon gehört?

Bei achtsamen Bewegungen, geht es in erster Linie darum, die Bewegungen bewusst auszuführen und vor allem langsam und mit Genuss.

Und weißt du, wo du das ganz intuitiv schon immer machst?
Wenn du dich morgens genüsslich im Bett dehnst und streckst, nachdem du aufgewacht bist.

Tust du nicht? Na dann aber bitte ab morgen!

Achtsame Bewegungen sollen DIR gut tun.
Haben eher etwas von genüsslich räkeln, strecken und dehnen, auf keinen Fall etwas von Höchstleistung.
Ich habe dir hier im Bild einmal ein paar Möglichkeiten als Grafik festgehalten.

Es sind Bewegungen, die du liebevoll mit deinem Körper machst. Von denen du intuitiv weißt, dass sie dir gut tun.

Wer dehnt und streckt sich nicht mal ausgiebig, nach einer langen Autofahrt oder wenn er länger am Schreibtisch saß?
Genau diese Bewegungen sind gemeint.
Gönne sie dir mehrfach täglich, wann immer dir danach ist.

Wenn du Lust hat, dann empfehle ich die allseits beliebte Yoga-Übung „Katze-Kuh“ zum ausprobieren.

Quelle: https://images.app.goo.gl/2GnqiRaMSkW8VtMS9

Viel Spaß und bis zum nächsten Mal.

Deine Anett