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Zeit für dich – du darfst stolz auf dich sein

Du darfst stolz auf dich sein!

In den letzten Wochen und auch in meiner Rauhnachts Begleitung habe ich wieder einmal erfahren müssen, dass einige von uns sich sehr klein machen.

Eigenlob stinkt!

Auf sich selbst stolz zu sein, ist egoistisch!

Das  haben auch andere vor mir schon geschafft!

Kann schon sein, dass andere das vor dir auch geschafft haben, aber woher weißt du, was es sie für Anstrengung gekostet hat? Und woher weißt du, dass sie nicht stolz sind auf sich?

Natürlich darfst du zurück blicken und dir selbst mal auf die Schulter klopfen. Es gibt mit Sicherheit so vieles, was du geschafft hast, alleine oder mit Unterstützung.

Selbst, wenn es sich nicht um Abschlüsse, Siege oder andere Dinge handelt, wo man von anderen Menschen Bewunderung erhält, darfst du stolz sein!

Wenn  du deine Grenzen setzt und sie auch meist einhalten kannst, wenn du um Hilfe bittest, wenn du du trotz aller Schwierigkeiten nicht aufgegeben hast, auch da darfst stolz auf dich sein.

Vergleiche dich nicht mit anderen!

Für dich war es vielleicht schwer, für dich war es eine Meisterleistung – niemand von außen kann wirklich sehen, was es dich alles gekostet haben mag.

Also sei nicht mehr so hart mit dir selbst, sei stolz auf dich.

 

Wie immer, bin ich natürlich neugierig auf was du so stolz bist. Antworte mir gerne in den Kommentaren.

Alle weiteren Posts zum Thema Zeit für dich und Achtsamkeit, findest du unter dem Label Zeit für dich hier auf dem Blog.

Viel Spaß beim Stöbern.

 

Zeit für dich – einfache Tipps bei Stress und Triggern im Alltag

Stress und Trigger im Alltag kommen unverhofft oder zu viel auf einmal und können einen sowohl körperlich als auch emotional ganz schön aus der Ruhe bringen.

Die Emotionen kochen hoch, der Körper reagiert mit Symptomen und die Situation erscheint mal wieder ausweglos.

Vielleicht probierts du beim nächsten Mal, einen meiner Tipps aus.

 

Gönne dir eine kurze Verschnaufpause.

Vielleicht hast du diesen Satz schon gehört oder selbst schon ausgesprochen. „Jetzt hol doch erst mal tief Luft!“ oder „Atme mal durch und dann sehen wir weiter!“

Gönne dir wirklich eine kurze Verschnaufpause. Atme tief ein und lang wieder aus. Fülle deine Lungen mit Luft, spüre wie sich Brustkorb und Bauchraum mit der Atmung bewegen. Komme kurz bei dir an. Das hilft dir, zur Ruhe zu kommen, die Emotionen zu beruhigen und die Gedanken aus dem Karussell aussteigen zu lassen.

Verlasse kurz die Situation

Wenn gar nichts mehr geht, du kurz vorm explodieren bist oder dich einfach nicht mehr konzentrieren kannst, eine Diskussion nicht zum Ziel führt oder …, dann verlasse kurz die Situation.

Gönne dir die oben beschriebene Verschnaufpause und den räumlichen Abstand. Auch hier glätten sich die Wogen der Emotionen etwas, du kannst dich sortieren. Dein Gegenüber ebenso.

Mir hat das schon oft geholfen, eine verfahrene Diskussion, Meetings ect. nicht eskalieren zu lassen bzw. wieder auf den Weg zu bringen. Wahrscheinlich gibt’s deswegen auch die Kaffeepausen bei Tagungen und Sitzungen, da gehen auch alle raus aus dem Raum für Kaffee und Co.

Schreibe deine Gedanken auf

Gerade wenn der Alltag einen Trigger parat hatte, der dich in irgendeine ungeliebte Situation zumindest gedanklich oder emotional zurück katapultiert, kann es hilfreich sein, wenn du deine Gedanken und Gefühle aufschreibst. Das Gedankenkarussell oder die Gefühlsachterbahn in Worte zu fassen und zu Papier zu bringen, trägt dazu bei, das es zum einen erst mal aus dem Kopf raus ist und zum anderen, kann es geschrieben vielleicht sogar weniger dramatisch sein als in deinem Kopf.

Im Kopf kann man sich so vieles so schön oder so dramatisch, traurig ect. zurechtlegen und auch noch aufbauschen, das Karussell dreht sich immer schneller, bis du am Ende nicht mehr da raus kommst. Deswegen hilft es diese Empfindungen und Gedanken zu kanalisieren und zu Papier zu bringen. Wenn es dir lieber ist, kannst du auch zeichnen.

Mir fällt dazu immer wieder das gute alte Tagebuch ein, in das man kurz vorm dem einschlafen noch seine Gedanken zum Tag schreibt.

 

Was sind deine Tools in solchen Situationen?

Ich bin gespannt. Verrate sie mir gerne in den Kommentaren.

 

Alle weiteren Beiträge zum Thema Achtsamkeitsmomente, findest du hier im Blog unter dem Label „Zeit für dich“.

Zeit für dich – Was ist Selbstliebe?

Was ist Selbstliebe für dich?

In meinen Achtsamkeit Coachings, beim Waldbaden, ja sogar in der Selbsthilfegruppe ist Selbstliebe immer wieder Thema.

Faszinierend was verschiedene Menschen darunter verstehen oder welche Glaubenssätze sie dazu haben.

Selbstliebe, auch Eigenliebe, bezeichnet die allumfassende Annahme seiner selbst in Form einer uneingeschränkten Liebe zu sich selbst. Der Begriff ist sinnverwandt, jedoch nicht vollständig synonym, mit Begriffen wie Selbstannahme, Selbstachtung, Selbstzuwendung, Selbstvertrauen und Selbstwert. – so beschreibt es Wikipedia

Selbstliebe ist nicht Egoismus, Narzissmus oder Überheblichkeit!

DU darfst dich selbst lieben, dich annehmen mit allem was und wie du bist. Du darfst, ja du musst gut für dich sorgen.

Stell dir vor du wärst ein Auto, ohne auftanken, Ölwechsel, Wartung und Pflege wird es irgendwann nicht mehr fahren, rosten und kaputt gehen.

Wenn du dich also gut ernährst (tanken), dich pflegst, zur Vorsorge (Wartung) gehst und dir Zeit für dich nimmst, dann wirst lange Freude an dir haben und deine Mitmenschen auch, egal ob Partner, Familie, Freunde, Chef oder Arbeitskollegen.

Verstehst du, worauf ich hinaus will?

Es ist okay, sich Pausen zu nehmen!

Es ist okay, nicht 24 Stunden und 7 Tage die Woche erreichbar zu sein.

Es ist okay, das Handy auch mal auszuschalten, am besten regelmäßig.

Es ist okay, Nein zu sagen, wenn ich etwas nicht möchte oder will, wenn ich kein gutes Bauchgefühl dabei habe.

Es ist okay, wenn du mal für dich sein willst, in Ruhe lesen, ein Bad nehmen, Meditieren oder einfach mal nur in Ruhe einen Kaffee trinken.

All das ist Selbstliebe!

Selbstliebe ist aber auch, sich gut um seinen Körper zu kümmern.

• ausreichend Schlaf

• gesundes, gutes Essen

• ausreichend trinken

• Körperpflege

• Vorsorgeuntersuchungen

• Erkrankungen auskurieren, wenn möglich

Dir fällt da sicher noch einiges ein.

Schreib mir gern in die Kommentare.

Deine Anett

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Zeit für dich – Routinen integrieren

Wusstest du, dass am 17.01. der sogenannte Kipptag war?

Kipptag???

Das ist der Tag, an dem die meisten der Vorsätze fürs neue Jahr ins kippen kommen. Angepasst, überdacht werden oder über gar Board gehen.

Da greife ich doch gern noch mal das Thema auf.

Routinen lassen sich im Grunde genommen einfach integrieren.

Du solltest dir aber nicht zu große Ziele stecken bzw. das Ziel in mehrere erreichbare Einzelzeile unterteilen. Und vor allem solltest DU das Ziel erreichen wollen und nicht weil andere dir diesen Floh ins Ohr gesetzt haben.

 

Abnehmen, Rauchen aufhören, keine Schokolode mehr, weniger am Handy, mehr Lesen oder oder oder – man kann sich so vieles vornehmen.

Formuliere konkret, was du erreichen willst.

Mehr Sport treiben ist ja ganz schön, aber sehr schwammig. Entscheide dich besser für „Ich gehe zweimal die Woche 60min spazieren.“ oder „Ich praktiziere täglich 15min Yoga“ oder eben das, was zu dir passt.

 

Ein Vorhaben ist völlig ausreichend, denn es braucht gute 3 Monate bis aus etwas Neuem tatsächlich eine Routine geworden ist.

Also dran bleiben und nicht gleich aufgeben, wenn es heute nicht geklappt hat oder du es nicht geschafft hast. Sei gnädig mit dir.

Vielleicht hilft dir, im Kalender zu markieren, wann es geklappt hat, dann hast du in wenigen Wochen schon einen Überblick wie lange du schon durchgehalten hast und kannst eventuell auch entdecken warum es an bestimmten Tage nicht so funktioniert hat.

Denk dran, morgen ist ein neuer Tag und morgen versuchst du es wieder.

 

Ach und übrigens, es muss nicht der 01.01. sein, um sich ein Ziel zu setzen oder etwas vorzunehmen!

 

Ich bin gespannt ob ihr euch was vorgenommen habt, wie es klappt, wie eure Erfahrungen dazu bisher waren.

Schreibt mir gern in den Kommentaren.

 

Eure Anett

 

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Fatigue versus eigener Anspruch

Fatigue und eigener Anspruch, zwei die sich öfter mal nicht so gut verstehen.

Ich als Fatigue Patientin kann ein Liedchen davon singen.

Madame Fatigue, wie ich sie getauft habe weil sie sich wie eine launische Diva aufführt, kommt und geht wie sie will. Sie bleibt mal kürzer und mal länger, ihr Besuch lässt sich nicht planen und ständig treibt sie andere Mätzchen.

Mein Anspruch an mich ist:

• Zuverlässig sein

• Termine einhalten

• Aufgaben erledigen

• den Alltag bewältigen

Immer wieder passen Madame Fatigue und mein Anspruch nicht zusammen. Mal gewinnt sie, mal der Anspruch.

Da kommt es eben vor, dass ich am Vormittag zur Lymphdrainage war, mit meiner Mutti zum Einkaufen gefahren bin und mir auch noch was zu Essen gemacht habe.

Dann komm ich nachmittags nicht mehr von der Couch hoch.

Trotzdem versuche ich quasi im Couchoffice Mails zu erledigen, Post‘s zu planen und was weiß ich noch.

Neben mir liegt auch noch das Buch über Achtsamkeit im Alltag und das angefangene Paar Socken. Im Büro nebenan wartet die Kassenprüfung und ein paar Schwedisch Vokabeln auf mich.

Zack, schlechtes Gewissen.

Zack dreht Madame noch eine Stufe mehr auf und schaltet das Gedankenkarusell an.

STOP – bitte anhalten! An dieser Stelle möchte ich gern aussteigen.

Und da zeigt sich auch schon das Dilemma – mein Dilemma.

ICH will so vieles erledigen, hab so viele Ideen und Pläne, aber ich kann eben nicht immer so wie ich möchte.

Und dann noch die Sache mit dem eigenen Anspruch.

Sicherlich eine Frage der Prägung und Erziehung in der Kindheit und Jugend, aber auch nicht in Stein gemeißelt.

Bisher habe ich keine schlechten Erfahrungen gemacht, wenn ich absagen musste, wenn ich mehr Zeit benötigt habe oder was im Haushalt nicht fertig wurde. Trotzdem fällt es mir schwer, gnädig und nachsichtig mit mir zu sein, obwohl ich das als Achtsamkeitstrainer immer wieder meinen Coachies predige.

Achtsamkeit und nicht der achtarmige Krake zu sein, dass ist etwas, was ich als Fatigue Patient immer wieder justieren darf. Immer wieder der Situation anpassen.

Das dürft ihr als Nicht-Fatigue-Betroffene auch tun.

Nicht jeder Tag ist gleich, wir sind keine Roboter oder Maschinen und selbst die, gehen auch mal kaputt.

Achtsam mit sich sein, Aufgabe für Aufgabe erledigen, nicht alles auf einmal. Pausen einplanen und einlegen.

UND mit sich selbst nachsichtig und gnädig sein. Es geht nicht um höher schneller weiter!

Und während ich das schreibe, fällt mir das Buch „Achtsamkeit im Alltag“ wieder ein, das hier mit dem angefangenen Paar Socken neben mir liegt.

Ich werd noch paar Seiten lesen und ansonsten alle Fünf gerade dein lassen. Morgen ist auch noch ein Tag.

Bis dahin.

Eure Anett